WM-Qualifikation Trapattoni bleibt Irland-Coach

Vier Tore für den Trainer: Giovanni Trapattoni bleibt vorerst Coach der irischen Nationalmannschaft. Der nationale Verband hat dem Italiener nach dem deutlichen Sieg gegen die Färöer in der WM-Qualifikation das Vertrauen ausgesprochen - auch wenn man nach der Pleite gegen Deutschland enttäuscht sei.

Trapattoni: Der irische Verband hält weiter zu ihm
AFP

Trapattoni: Der irische Verband hält weiter zu ihm


Hamburg - Es war wohl der richtige Gegner zur richtigen Zeit. Bei den Färöern gelang der irischen Nationalmannschaft der zweite Sieg in der WM-Qualifikation. Und mit dem 4:1 zumindest auch ein wenig Wiedergutmachung für die bittere 1:6-Niederlage in Dublin gegen Deutschland und seine "langbeinigen Monster".

Besonders gefreut haben dürfte der Sieg Trainer Giovanni Trapattoni. Der 73-Jährige steht seit der schwachen EM der Iren stark in der Kritik und musste zuletzt um seinen Job bangen. Mit einer wütenden Rede hatte "Trap" sich und seine Spieler nach dem 1:6 verteidigt und davon gesprochen, "eine neue Chance zu bekommen, dieses Spiel vergessen zu lassen". Nun sprach im der irische Fußballverband FAI nach einer Sitzung am Mittwochabend tatsächlich das Vertrauen aus.

"Der Ausschuss bestätigt, dass Giovanni Trapattoni in der Verantwortung für die Nationalmannschaft bleibt. Auch wenn wir nach der Leistung und dem Ergebnis gegen Deutschland enttäuscht sind, glauben wir, dass die Qualifikation für Brasilien angesichts der derzeitigen Tabellensituation ein realistisches Ziel bleibt", hieß es in einem Statement.

In der Tabelle der Gruppe C liegt Irland mit sechs Punkten aus drei Spielen auf dem dritten Rang hinter Deutschland (10) und Schweden (7). In den beiden kommenden Partien treffen die Iren auf die Skandinavier und Österreich (22.März/26. März 2013).

luk/sid/dpa

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