Serie-A-Debüt Gomez siegt trotz Pfostenpech

Pfostenschuss, Gelbe Karte und eine gute Leistung: Mario Gomez stand bei seinem ersten Einsatz für den AC Florenz in der Serie A mehrfach im Mittelpunkt. Am Ende blieb der Nationalstürmer ohne Torerfolg, konnte aber einen Sieg feiern.

Florenz-Profi Gomez: Aus sechs Metern an den Pfosten
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Florenz-Profi Gomez: Aus sechs Metern an den Pfosten


Hamburg - Fußball-Nationalstürmer Mario Gomez hat bei seinem Liga-Debüt für den AC Florenz sein erstes Tor knapp verpasst. Der 28-Jährige traf beim 2:1 (2:1) gegen Catania Calcio aus sechs Metern völlig freistehend nur den Pfosten (41. Minute), zeigte insgesamt aber eine gute Partie.

Die Tore zu Florenz' Auftaktsieg schossen Giuseppe Rossi (13.) und David Pizarro (28.), für Catania erzielte Pablo Barrientos (21.) den zwischenzeitlichen Ausgleich. Gomez stand wie erwartet in der Startelf und spielte 90 Minuten durch.

In der 16. Minute rückte der frühere Bayern-Profi erstmals ins Blickfeld, als er wegen eines Fouls die erste Gelbe Karte der Begegnung sah. Kurz vor der Pause vergab Gomez dann die große Chance zu seinem ersten Serie-A-Tor: Der Torjäger musste nach einem Konter nur noch einschieben, setzte den Ball aber an den Pfosten.

ham/sid/dpa



insgesamt 13 Beiträge
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arjenrobben 27.08.2013
1. Die neuen Leiden des Mario G.
Man mag es beinahe nicht glauben, wenn ein Vollprofi wie Gomez 6m frei stehend das leere Tor nicht treffen kann. Ein Psychologe alter Schule hätte seine wahre Freude in der freudschen Analyse, wie unbewusste Schuldgefühle oder narzistische Kränkungssymptome. Egal, es tut einem nur weh hinzusehen. Na ja, immerhin hat Mario ein opulentes Salär, da kann er sich als Trost einen guten Chianti gönnen. Prost und viel Glück beim nächsten Mal.
aescurd 27.08.2013
2. Immer wieder
Leider ist das nicht das erste Mal, dass er aus aussichtsreicher Position vergibt. Hoffentlich trifft er jetzt recht bald, sonst fährt ein verunsicherter Gomez mit zur WM. Und der trifft nichtmal ein Scheunentor aus zwei Metern Entfernung.
Andr.e 27.08.2013
3.
Am Wochenende in Augsburg: Mölders fünf Meter vorm Tor - in Abwandlung an ein (bekanntes) Werk: Die Angst des Stürmers vor der Scheune. Warum fragt da keiner nach? Nur der Gomez, der muss, und immer, und wehe nicht...
tommilz 27.08.2013
4. Gomez in die Abwehr !
Sollte man den Toreverhinderer Gomez nicht einfach in die Abwehr stellen? Dann wäre aus der Not eine Tugend geboren.
ml133 27.08.2013
5. So isses...
Zitat von Andr.eAm Wochenende in Augsburg: Mölders fünf Meter vorm Tor - in Abwandlung an ein (bekanntes) Werk: Die Angst des Stürmers vor der Scheune. Warum fragt da keiner nach? Nur der Gomez, der muss, und immer, und wehe nicht...
Daß Klose ebenfalls freistehend die Chance zur Vorentscheidung vergab, ist natürlich völlig irrelevant...Hauptsache, man kann sich wieder über Gomez aufregen.
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