Ehemaliger Nationaltorwart Lehmann will in die Bundesliga - als Cheftrainer

Die zwei Monate als Assistent beim FC Augsburg haben Jens Lehmann darin bestärkt, dauerhaft in den Profifußball zurückzukehren. Der frühere Torwart sieht sich aber als Trainer in vorderster Front.

Jens Lehmann will als Cheftrainer zurückkommen
Carmen Jaspersen/DPA

Jens Lehmann will als Cheftrainer zurückkommen


Jens Lehmann ist bereit, als Trainer in den Profifußball zurückzukehren. "Ich würde nun gerne selber als Cheftrainer arbeiten", sagte der ehemalige Nationaltorwart, der in der vergangenen Saison kurzzeitig beim FC Augsburg als Assistent von Manuel Baum tätig war. "So wie ich als Spieler war, würde mir das auch ein bisschen mehr liegen."

Lehmann rechnet sich schon für die laufende Saison Chancen auf Angebote interessierter Klubs aus. "Es wird bei etlichen Bundesligisten und Zweitligisten Situationen geben, dass die Leute in Panik geraten", sagte Lehmann auf der Videospielmesse Gamescom in Köln. Der 49- Jährige glaubt allerdings nicht, sofort in die Bundesliga zu kommen: "Die Wahrscheinlichkeiten sind natürlich höher, je tiefer man geht."

Beim FCA war für Lehmann in der vergangenen Saison nach nur etwas mehr als zwei Monaten bereits wieder Schluss. "Es war leider ein abruptes Ende", sagte der ehemalige Keeper von Schalke 04, Borussia Dortmund und des FC Arsenal. "Das war der Situation geschuldet, dass Angst aufgekommen ist. Und wenn Angst da ist, gibt es manchmal irrationale Entscheidungen. Aber das ist normal im Fußball." Baum verantwortet mittlerweile beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) die U20-Nationalmannschaft.

Lehmann hatte 2011 seine Spielerkarriere beendet, zwei Jahre später erwarb er die Fußballlehrer-Lizenz. Danach dauerte es allerdings bis zur Saison 2017/2018, ehe Lehmann als Mitglied des Trainerteams von Arsène Wenger zum FC Arsenal in den Profifußball zurückkehrte. Von 2014 bis zu seinem Engagement in Augsburg war Lehmann als Experte beim TV-Sender RTL tätig.

krä/sid



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