DFB-Kader in Italien Löw beruft drei Neulinge in sein Aufgebot

Yannick Gerhardt, Benjamin Henrichs und Serge Gnabry wurden von Bundestrainer Joachim Löw für die Spiele gegen San Marino und Italien erstmals in den Kader der Nationalmannschaft berufen. Mesut Özil darf sich schonen.

Bundestrainer Joachim Löw
Bongarts/Getty Images

Bundestrainer Joachim Löw


Bundestrainer Joachim Löw verzichtet im WM-Qualifikationsspiel in San Marino und beim Länderspiel-Klassiker in Italien auf Spielmacher Mesut Özil vom FC Arsenal. Die Weltmeister Toni Kroos (Real Madrid) und Sami Khedira (Juventus Turin) werden derweil zu Teilzeitarbeitern und kommen voraussichtlich nur im Qualifikationsspiel in Serravalle am 11. November (20.45 Uhr RTL, Liveticker SPIEGEL ONLINE) zum Einsatz. Auf ihr Debüt in der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) dürfen hingegen Benjamin Henrichs (Leverkusen), Yannick Gerhardt (Wolfsburg) und Serge Gnabry (Bremen) hoffen.

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall des Wolfsburgers Julian Draxler nominierte Löw 25 Spieler. Der Dortmunder Gonzalo Castro und der Gladbacher Lars Stindl sind erneut nicht dabei. Dafür rücken Jonathan Tah (Leverkusen) und Leon Goretzka (Schalke) von der U21-Auswahl wieder in den A-Kader. Zudem kehrt Torjäger Mario Gomez nach seiner Verletzung zurück. André Schürrle (Dortmund) und Antonio Rüdiger (AS Rom) sollen sich nach längerer Verletzungspause die notwendige Fitness in ihren Vereinen holen.

In San Marino peilt die deutsche Nationalmannschaft den vierten Sieg im vierten Qualifikationsspiel auf dem Weg zur Endrunde 2018 in Russland an. Mit dem Duell der viermaligen Weltmeister endet am 15. November in Mailand gegen Italien das Länderspieljahr für den EM-Halbfinalisten.

Der Kader im Überblick:

Tor: Leno, Neuer, ter Stegen.

Abwehr: Boateng, Hector, Henrichs, Höwedes, Hummels, Kimmich, Mustafi, Rudy, Tah.

Mittelfeld/Angriff: Brandt, Gerhardt, Gnabry, Götze, Gomez, Goretzka, Gündogan, Khedira, Kroos, Meyer, Müller, Volland, Weigl.

aha/sid



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Palle91 04.11.2016
1. Weiser?
Schade, dass Löw seine Nominierungen mit persönlichen Sympathien verknüpft. Anders kann man sich die erneute Nichtnominierung Weisers mittlerweile einfach nicht mehr erklären. Wenn gleichzeitig Spieler wie Gerhardt und Henrichs eingeladen werden aber Weiser, der seit Sommer 2015 zu den Leistungsträgern bei der Hertha (und das auf einer im DFB nicht überbesetzten Position, der RV) gehört und dennoch jedes Mal links liegen gelassen wird.
raihower 04.11.2016
2. Aaaaah
Zitat von Palle91Schade, dass Löw seine Nominierungen mit persönlichen Sympathien verknüpft. Anders kann man sich die erneute Nichtnominierung Weisers mittlerweile einfach nicht mehr erklären. Wenn gleichzeitig Spieler wie Gerhardt und Henrichs eingeladen werden aber Weiser, der seit Sommer 2015 zu den Leistungsträgern bei der Hertha (und das auf einer im DFB nicht überbesetzten Position, der RV) gehört und dennoch jedes Mal links liegen gelassen wird.
Sie scheinen Löw ja besser als die meisten hier zu kennen wenn sie so über seine persönlichen Sympathien für den meisten wahrscheinlich ziemlich unbekannten Neulinge sprechen. Oder passen ihnen bereits arriviertere Spieler nicht und verknüpfen sie die Unterstellung mit denen? Klären sie uns auf. Ich halte die Personalentscheidungen für nachvollziehbar - unabhängig von eigenen Vorlieben und Ideen.
mr.room 04.11.2016
3. Y. Gerhard?
Als er beim FC eine starke Phase hatte, zurecht nicht nominiert. Da diese nur kurz war. Aber als Halbbankskraft von Wolfsburg zur Nationalmannschaft? Hat sich Löw die Trainingsspiele da angeguckt oder was sieht er in ihm? Wie wäre es denn mit den jungen Stammkräften aus den Überraschungsteams? Hertha, Frankfurt, Köln oder Hoffenheim? Weder Wolfsburg noch Gerhard haben diese Saison was positives gezeigt.
hanshans.hansen1 04.11.2016
4. Nein
Das ein Henrichs einem Weiser vorgezogen wird ist ja schon fragwürdig aber immerhin noch akzeptabel. Aber was um alles in der Welt hat bzw. kann ein Rudy, das ein Weiser nicht hat bzw. kann???? Ich verstehe das einfach nicht und es fällt mir schwierig die Spiele freudig zu verfolgen wenn solche Entscheidungen einfach nicht nachvollziehbar sind.
Palle91 04.11.2016
5. nachvollziehbar also...
Zitat von raihowerSie scheinen Löw ja besser als die meisten hier zu kennen wenn sie so über seine persönlichen Sympathien für den meisten wahrscheinlich ziemlich unbekannten Neulinge sprechen. Oder passen ihnen bereits arriviertere Spieler nicht und verknüpfen sie die Unterstellung mit denen? Klären sie uns auf. Ich halte die Personalentscheidungen für nachvollziehbar - unabhängig von eigenen Vorlieben und Ideen.
Gut, Sie haben also eine andere Erklärung? Da bin ich ja mal gespannt! Also sagen Sie mir: Wie kommt es, dass ein junger Spieler, der seit eineinhalb Jahren Top-Leistungen bringt und bei seinem Verein Leistungsträger ist, auf einer vakanten Position spielt und dem nicht nur Qualität sondern auch seit je her viel Potential nach gesagt wird, erneut nicht nominiert wird, aber ein Sebastian Rudy komplett losgelöst von allen sportlichen Leistungen weiter regelmäßig dabei sein darf? Warum reichen bei gewissen Spielern wie Henrichs ein paar wenige gute Spiele auf in etwa dem Niveau eines Weisers um sofort nominiert zu werden? Warum darf ein Gerhardt, der bei kriselnden Wolfsburgern höchst dürftig spielt (Kicker-Notenschnitt: 4,14. Weiser im übrigen: 3,06) plötzlich mit und warum wird das von Löw auch noch mit zuletzt guten Leistungen begründet? Wäre Weiser der Typ Schwiegermutterliebing, er wäre schon vor einem Jahr dabei gewesen...
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