Medienbericht Ausstiegsklausel in Löws neuem Vertrag

Da hält sich einer ein Hintertürchen offen: Bundestrainer Joachim Löw hat sich nach Medienberichten eine Ausstiegsklausel in seinen Vertrag schreiben lassen. So könne er nach 2018 den DFB vorzeitig verlassen.

Bundestrainer Joachim Löw
Bongarts/Getty Images

Bundestrainer Joachim Löw


Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hat sich offenbar eine Ausstiegsklausel in den neuen Vertrag mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) bis 2020 setzen lassen. Sowohl der Bundestrainer als auch der DFB könnten ab dem Jahr 2018 eine Ausstiegsklausel ziehen. Das berichtet die "Sport Bild".

Die Ausstiegsmöglichkeit sei unabhängig vom Erfolg und nicht an ein bestimmtes Abschneiden bei der WM 2018 in Russland gekoppelt, hieß es. Löw hatte in den letzten Jahren immer wieder Angebote von europäischen Spitzenklubs, diese aber stets ausgeschlagen. Sein Ziel sei es, den WM-Titel in Russland zu verteidigen, sagte der 56-Jährige zuletzt.

Nach Löw sollen auch seine Assistenten neue Verträge erhalten. Während Marcus Sorg bereits bis 2020 unterschrieben hat, sollen auch Co-Trainer Thomas Schneider und Torwart-Trainer Andreas Köpke verlängern.

Löw soll sich auch für einen Verbleib von Chefscout Urs Siegenthaler ausgesprochen haben. Zudem kann der Bundestrainer auf Ex-Nationalspieler Miroslav Klose zählen, der das Trainerteam unterstützen wird.

aha/sid



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maartenk. 09.11.2016
1.
Ich würde es gerne sehen wenn er mal eine ambitionierte Vereinsmannschaft übernehmen würde. Dort könnte er eine neue Herausforderung annehmen und seinen Kritikern beweisen dass er wirklich ein guter Trainer ist. Sonst werden alle sagen er habe einen bequemen Job und Glück, dass er im Gegensatz zu seinen Vorgängern aus einer Vielzahl an gut ausgebildeten Topspielern auswählen kann. Hätte er auch Erfolg bei einem Team wie Real Madrid oder Manchester United würde er wirklich als großer Trainer in die Fußballgeschichte eingehen. Aber ich denke er wird noch sehr lange beim DFB arbeiten.
briancornway 09.11.2016
2. Kür statt Pflicht
Zitat von maartenk.Ich würde es gerne sehen wenn er mal eine ambitionierte Vereinsmannschaft übernehmen würde. Dort könnte er eine neue Herausforderung annehmen und seinen Kritikern beweisen dass er wirklich ein guter Trainer ist. Sonst werden alle sagen er habe einen bequemen Job und Glück, dass er im Gegensatz zu seinen Vorgängern aus einer Vielzahl an gut ausgebildeten Topspielern auswählen kann. Hätte er auch Erfolg bei einem Team wie Real Madrid oder Manchester United würde er wirklich als großer Trainer in die Fußballgeschichte eingehen. Aber ich denke er wird noch sehr lange beim DFB arbeiten.
Nein, das werden nicht alle sagen. Aber bestimmt viele, die ihn aus anderen, fussballfernen Gründen irgendwie nicht mögen. Nationaltrainer ist ein Job, den man nicht mit dem eines Vereinstrainers vergleichen kann. Man muss viel mehr aus der Zeit ohne die Spieler machen, viel langfristiger denken und dann gelegentlich innerhalb von ein paar Tagen alles der Mannschaft vermitteln. Als Vereinstrainer muss man vor allem Chef sein und die Spieler im Griff behalten. Nach einem schlechten Spiel hat man direkt die Gelegenheit, es beim nächsten Spiel besser zu machen.
wallot10 10.11.2016
3.
Zitat von maartenk.Ich würde es gerne sehen wenn er mal eine ambitionierte Vereinsmannschaft übernehmen würde. Dort könnte er eine neue Herausforderung annehmen und seinen Kritikern beweisen dass er wirklich ein guter Trainer ist. Sonst werden alle sagen er habe einen bequemen Job und Glück, dass er im Gegensatz zu seinen Vorgängern aus einer Vielzahl an gut ausgebildeten Topspielern auswählen kann. Hätte er auch Erfolg bei einem Team wie Real Madrid oder Manchester United würde er wirklich als großer Trainer in die Fußballgeschichte eingehen. Aber ich denke er wird noch sehr lange beim DFB arbeiten.
so kann man auch über Sepp Herberger reden.... und das der einen erstklassigen Ruf hat, dürfte zweifelsfrei feststehen.
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