Fußballnationalmannschaft Joachim Löw bleibt Bundestrainer

Bundestrainer Joachim Löw wird die deutsche Nationalelf auch auf die WM 2018 in Russland vorbereiten. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund mit.

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Joachim Löw bleibt Bundestrainer. Der 56-Jährige wird seinen bis 2018 laufenden Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) erfüllen. Die Entscheidung teilte der Verband fünf Tage nach dem 0:2 der deutschen Mannschaft im EM-Halbfinale gegen Gastgeber Frankreich mit. Direkt nach dem Spiel hatte Löw sich nicht deutlich zum DFB bekannt.

Nach einigen Tagen Bedenkzeit verständigten sich DFB-Präsident Reinhard Grindel und Löw in einem Telefonat auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit. Nach ein "paar Tagen der Ruhe und des Abstands" äußerte Löw in einer Verbandsmitteilung, dass seine Freude weiterhin ungebrochen groß sei, die deutsche Mannschaft mit Blick auf die WM in Russland weiterzuentwickeln. "Wir alle waren nach dem Halbfinal-Aus natürlich enttäuscht, die Wochen vor und während der EM haben viel Kraft gekostet. Da sind ein paar Tage der Ruhe und des Abstands wichtig", betonte er.

"Jogi Löw ist der beste Trainer für diese Mannschaft", erklärte Verbandschef Grindel: "Er hat unser uneingeschränktes Vertrauen". Innerhalb der DFB-Führung habe es nie einen Zweifel daran gegeben, dass Löw seinen Weg entschlossen fortsetzen wolle und die Titelverteidigung bei der Weltmeisterschaft in zwei Jahren als "großes, gemeinsames Ziel" anstrebe.

Löw arbeitet seit 2004 für den DFB, zunächst als Assistent des damaligen Bundestrainers Jürgen Klinsmann. Seit 2006 ist er verantwortlicher Cheftrainer der deutschen Nationalmannschaft. Seit seinem Amtsantritt kam er in jedem der fünf Turniere (EM 2008, 2012, 2016, WM 2010, 2014) mindestens ins Halbfinale. Die Krönung war der WM-Triumph 2014.

Das erste Länderspiel nach der EM in Frankreich steht für Löw und das DFB-Team am 31. August in Mönchengladbach gegen Finnland an. Vier Tage später startet der Weltmeister mit einem Auswärtsspiel in Oslo gegen Norwegen in die WM-Qualifikation.

mon/dpa/sid



insgesamt 242 Beiträge
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Lizzle 12.07.2016
1. Richtig so
Das finde ich gut! Eine WM noch, und dann wieder zum VfB.
michelinmännchen 12.07.2016
2. Das ist schade
Damit hat er den wohl besten Zeitpunkt für einen Rücktritt verpasst. Ist aber auch ein ruhiger Job und gut bezahlt obendrein.
Commonsensical 12.07.2016
3. Prima!
......und warum nicht. Löw's Arbeit ist strukturiert, erfolgreich und er tut 'Der Mannschaft' gut!
Oihme 12.07.2016
4.
Der DFB hat die nächste Chance verpasst, der wachsende Unzufriedenheit der Fans und dem immer mehr nachlassende Interesse an der N11 entgegenzuwirken. Es hätte kein "Weiter so", sondern auch dort einen Neuanfang gebraucht.
Putin-Troll 12.07.2016
5. Keine Überraschung
Das war, sammer mal, schon auch zu erwarten...
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