DFB-Länderspielaufgebot Löw beruft Uth und die alten Bekannten

Mit dem Schalker Mark Uth taucht ein neuer Name im Aufgebot des DFB für die Länderspiele gegen die Niederlande und Frankreich auf. Ansonsten vertraut Joachim Löw seinen bewährten Kräften.

Schalkes Angreifer Mark Uth
REUTERS

Schalkes Angreifer Mark Uth


Mit Neuling Mark Uth, aber ohne den verletzten Ilkay Gündogan geht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in ihren heißen Nations-League-Herbst mit Spielen in den Niederlanden und bei Weltmeister Frankreich. Insgesamt nominierte Bundestrainer Joachim Löw 23 Spieler für die Begegnungen in Amsterdam (13. Oktober) und drei Tage später in St. Denis. Neben Gündogan (Oberschenkelprobleme) fehlt auch der Freiburger Stürmer Nils Petersen (Schulterprobleme).

Dafür könnte Uth als 100. Spieler unter Löw sein Debüt in der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) geben. Der 27-Jährige ist nach seinem Wechsel von der TSG Hoffenheim zu Vizemeister Schalke 04 allerdings noch auf Formsuche. In neun Pflichtspielen für die Königsblauen hat Uth noch keinen Treffer erzielt.

Im Gegensatz zum Neustart nach dem WM-Desaster holt Löw Torhüter Kevin Trapp, Sebastian Rudy und Jonas Hector in seinen Kader zurück. Thilo Kehrer, Nico Schulz und Kai Havertz, die zuletzt im Länderspiel gegen Peru (2:1) debütierten, sind erneut dabei. Dafür verzichtet Löw auf den Leverkusener Innenverteidiger Jonathan Tah.

Nach dem 0:0 gegen Frankreich zum Auftakt der Nationenliga im September in München benötigt Löw mindestens einen Sieg, um mit seiner Mannschaft nicht in Abstiegsgefahr zu geraten. Nur der Sieger der Dreiergruppe qualifiziert sich für das Finalturnier im Juni 2019, der Drittplatzierte steigt in Liga B ab.

Das Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft:

Tor: Manuel Neuer (Bayern München), Marc-Andre ter Stegen (FC Barcelona), Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)

Abwehr: Jérome Boateng (Bayern München), Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach), Jonas Hector (1. FC Köln), Mats Hummels (Bayern München), Thilo Kehrer (Paris St. Germain), Antonio Rüdiger (FC Chelsea), Nico Schulz (TSG Hoffenheim), Niklas Süle (Bayern München)

Mittelfeld/Angriff: Julian Brandt (Bayer Leverkusen), Julian Draxler (Paris St. Germain), Joshua Kimmich (Bayern München), Leon Goretzka (Bayern München), Kai Havertz (Bayer Leverkusen), Leroy Sane (Manchester City), Mark Uth (Schalke 04), Marco Reus (Borussia Dortmund), Sebastian Rudy (Schalke 04), Toni Kroos (Real Madrid), Thomas Müller (Bayern München), Timo Werner (RB Leipzig)

aha/sid



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inge-p.1 05.10.2018
1.
Mit acht Bayern in der Aufstellung wird es schon gelingen. Neuer im Tor, Boateng, Hummels und Süle, wie bei dem Hertha-Spiel, in der Verteidigung. Und der Müller? Der wird zwei, drei Minuten am Ende ins spiel gebracht, damit er wenigstes sein 101. Spiel bekommt. Anders ist er auch nicht mehr einzusetzen.
aurichter 05.10.2018
2. Warum
Müller und Draxler? Bei Thomas Müller kommt der Verdacht auf, dass dieser der neue Podolski ist und auf Länderspielrekordhalter gepimpt werden soll. Leistungsmäßig nicht gerechtfertigt, genau so wenig wie bei Draxler. Aber man muss auch nicht alles verstehen. Ein Eggenstein bspw spielt beim falschen Verein, ebenso ein Phillip oder Dahoud.
fjodorgarrincha 05.10.2018
3. Wieso Eggenstein, Phillip oder Dahoud ?
Zitat von aurichterMüller und Draxler? Bei Thomas Müller kommt der Verdacht auf, dass dieser der neue Podolski ist und auf Länderspielrekordhalter gepimpt werden soll. Leistungsmäßig nicht gerechtfertigt, genau so wenig wie bei Draxler. Aber man muss auch nicht alles verstehen. Ein Eggenstein bspw spielt beim falschen Verein, ebenso ein Phillip oder Dahoud.
Herr Aurichter, Ich bin ja bei Ihnen, wenn sie sagen wollten, dass weder Draxler noch T.Müller aktuell etwas in der Start-11 der NM zu suchen haben. Draxler spielt, wenn eingewechselt, bei PSG momentan zwar sehr überzeugend, aber es sind nur Einwechselungen. T.Müller sollte - mMn - auch bei BayMuc nicht mehr in der Start-11 stehen (& btw & offtopic LEWANDOWSKI erst recht nicht !). Aber beide gleich ganz aus dem Kader streichen ? Und dafür Eggenstein (welchen?), Phillip oder Dahoud ? Wegen besserer Leistungen ? Meinen Sie das wirklich ernst ? Dann erzählen Sie doch mal über die Leistungen von Phillip, Dahoud & Eggenstein, die diese Spieler unbedingt für die NM unverzichtbar & deren Nichtberücksichtigung leistungsgemäss ungerecht macht. Wann, Wo, Wie ? Alle drei Spieler können eines Tages zur NM stossen, und könnten ihr eventuell einmal gut tun, das will ich nicht bezweifeln. Mir fällt nur gerade nicht ein, warum diese Spieler jetzt gerade schlecht behandelt, oder ungerechtfertigt nicht berücksichtigt wurden. Kann's sein, das Sie nur mal wieder alte Klischees bedienen wollten ? STIL => "Bei Löw geht's nie nach Leistung, bei LÖW spielen nur seine Lieblinge" ... P.S.: @ Ihre Vor-Rednerin Ich zähle nur 7 Spieler von BayMuc im Kader. Das ist schade, denn es fehlt GNABRY !
PeterK 06.10.2018
4. alt bewaehrt
Frage:1.wie schlecht muss denn Mueller spielen ,um nicht aufgestellt zu werden? 2.Wie langsam duerfen die altbewaehrten Hummels und Boateng denn sein ,um nicht aufgestellt zu werden?
aurichter 06.10.2018
5. @ fjodorgarrincha*- freitag 22:55 Uhr
Warum - Achtung Beispiele - Eggestein, der Maxi, warum Dahoud und Phillip, weil u.a. diese Jungs wesentlich jünger und entsprechend hungriger sind, als ein Thomas Müller oder Julian Draxler. Genau darum eben mal andere und jüngere Spieler. Es kristallisiert sich doch heraus, dass unabhängig von Leistung wieder einmal nominiert wird, also etwas, was sich Löw bei vielen anderen Nominierungen in der Vergangenheit anhören müsste. Gerade nach der vergeigten WM und der mehr als halbherzigen Analyse würde der Öffentlichkeit etwas anderes angeboten von Löw. Ich war bislang bei allem Gebashe ein Unterstützer von Jogi Löw, aber nun zeigt sich, dass er auch nun wieder nach dem Motto agiert "Was kümmert mich das Geschwätz von gestern". So wichtig kann und darf diese krüppelige Geldmaschine Nations League nicht sein, dass darüber der versprochene Umbruch wieder bis zum Sankt Niemerleinstag aufgeschoben wird. Wie es funktioniert werden die Niederländer zeigen, die hoffentlich mit jungen Spielern aus dem Ajax Kader den Neuanfang einläuten werden. Mit dem Kader wird, so befürchte ich, Jogi Löw in den nächsten zwei Spielen keinen Blumentopf gewinnen. Sollte ich mich täuschen, dann werde ich mich hier dazu entsprechend äußern.
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