Nach weiteren Absagen Löw holt Rudy zurück ins DFB-Team und nominiert dritten Neuling

Gleich fünf Spieler mussten nach dem vergangenen Wochenende ihre Reise zur deutschen Nationalmannschaft absagen. Joachim Löw nominierte Sebastian Rudy und Robin Koch nach.
Nach über einem Jahr kehrt Sebastian Rudy in die Nationalmannschaft zurück

Nach über einem Jahr kehrt Sebastian Rudy in die Nationalmannschaft zurück

Foto: JOHN MACDOUGALL/ AFP

Bundestrainer Joachim Löw hat mit zwei weiteren Nachnominierungen auf die zahlreichen Absagen für die kommenden Länderspiele gegen Argentinien und Estland reagiert. Sebastian Rudy von der TSG Hoffenheim und der bisherige U21-Nationalspieler Robin Koch vom SC Freiburg wurden am Montag ins DFB-Team berufen, wie der Verband mitteilte .

Am Sonntag hatten Toni Kroos, Jonas Hector und Matthias Ginter die Reise zum Nationalteam verletzungsbedingt abgesagt. Stürmer Timo Werner fällt krankheitsbedingt ebenfalls kurzfristig aus. Ein Einsatz von Ilkay Gündogan gegen Argentinien ist wegen muskulärer Probleme fraglich. Löw hatte zunächst Suat Serdar vom FC Schalke 04 nachnominiert, holte nun aber auch Koch und Rudy in die Mannschaft.

Koch ist der dritte Neuling

Rudy absolvierte bislang 27 Länderspiele, letztmals trug er bei der WM 2018 in Russland beim 2:1-Sieg gegen Schweden das DFB-Dress. Koch ist Stammspieler in der Abwehr des SC Freiburg, mit der U21 des DFB wurde er im vergangenen Sommer Vizeeuropameister. Nach Nadiem Amiri und Serdar ist er der dritte Debütant im 21 Spieler umfassenden Kader für die anstehenden Spiele. Am Mittwoch spielt Deutschland in Dortmund ein Testspiel gegen Argentinien (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL, TV: RTL) am Sonntag in der EM-Qualifikation in Tallinn gegen Estland (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL, TV: RTL).

Löw fehlen aus gesundheitlichen Gründen insgesamt elf Nationalspieler: Auf Leroy Sané, Julian Draxler, Leon Goretzka, Thilo Kehrer, Antonio Rüdiger, Nico Schulz hatte er bereits bei der Nominierung ebenso verzichten müssen wie auf Torhüter Kevin Trapp. Fest steht bereits, dass Marc-André ter Stegen und nicht Kapitän Manuel Neuer gegen Argentinien im Tor stehen wird.

ptz
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