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21. Oktober 2018, 11:13 Uhr

Denkwürdige Pressekonferenz

So freundlich reagiert Bernat auf die Kritik von Hoeneß

Er habe "einen Scheißdreck" gespielt, sagte Uli Hoeneß über den nach Paris verkauften Juan Bernat. Jetzt äußert sich der Gescholtene persönlich - in ganz anderem Ton.

Den spanischen Nationalspieler Juan Bernat lässt die harsche Kritik von Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß offenbar kalt. "Ja, ich habe davon gehört, aber ich habe darüber nichts zu sagen. Mir wurde schon als Kind beigebracht, dankbar zu sein", sagte der 25 Jahre alte Außenverteidiger von Paris St. Germain nach dem 5:0-Erfolg am Samstag gegen SC Amiens. Zuvor hatten bereits seine Berater Stellung bezogen.

Hoeneß hatte am Freitag in einer denkwürdigen Pressekonferenz den im Sommer nach Paris gewechselten Bernat angegriffen und diesem bescheinigt, in der Champions-League-Partie beim FC Sevilla (2:1) in der vergangenen Saison "einen Scheißdreck" gespielt zu haben. Bernat war in diesem Match zur zweiten Hälfte ausgewechselt worden.

"Als wir in Sevilla gespielt haben, war Juan Bernat fast allein dafür verantwortlich, dass wir aus der Champions League beinahe ausgeschieden sind. Da wurde entschieden, dass er verkauft wird", sagte Hoeneß. Zuvor war der Verein für den Wechsel kritisiert worden: Man habe Bernat trotz nur dreier Außenverteidiger am letzten Tag der Transferphase ziehen lassen.

"Ich werde den Bayern und den Fans immer dankbar sein für die vier Jahre, die ich dort verbringen durfte", sagte Bernat weiter. Er habe noch viele Freunde dort, erst am Samstag habe er mit einem telefoniert, mit dem er eine besonders gute Beziehung habe.

Bernat: "Ich wünsche den Bayern alles Gute, viel Glück. Ich habe sehr gute Erinnerungen an meine Zeit dort."

Und was sagen andere, die von der Bayern-Führung gescholten wurden? Die Reaktionen im Überblick - einmal von Medien...

...und einmal von Fußball-Profis:

sak/sid

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