Bundesliga-Rückkehr Klinsmann wird Mitglied im Aufsichtsrat bei Hertha BSC

Er ist zurück in der Bundesliga, aber weder als Trainer noch als Sportchef: Jürgen Klinsmann wird einer von neun Aufsichtsräten in Berlin. Einen entsprechenden Medienbericht bestätigte sein Berater.

Jürgen Klinsmann: Nach zehn Jahren zurück in Deutschland
Federico Gambarini DPA

Jürgen Klinsmann: Nach zehn Jahren zurück in Deutschland


Jürgen Klinsmann kehrt in die Fußball-Bundesliga zurück und bekommt einen Sitz im Aufsichtsrat von Hertha BSC. Einen Bericht der "Bild"-Zeitung bestätigte Klinsmanns Berater Roland Eitel der Nachrichtenagentur dpa. Den Weg für den früheren Bundestrainer in das Gremium soll Investor Lars Windhorst geebnet haben, dem über sein Unternehmen Tennor von Freitag an 49,9 Prozent der Hertha KGaA gehören.

Windhorst und Klinsmann sollen dem Bericht zufolge am Samstag im Olympiastadion beim Spiel gegen RB Leipzig ihren ersten gemeinsamen öffentlichen Auftritt als Hertha-Verantwortliche haben. Der Club wollte sich am Abend nicht zu der Personalie äußern.

Klinsmann ist seit Jahren Vereinsmitglied bei Hertha, da sein in Eberswalde aufgewachsener Vater Siegfried Fan des Klubs war. Klinsmanns Sohn Jonathan spielte von 2017 bis 2019 bei Hertha; er stand in einem Spiel im Tor der Profis. Aktuell steht er in der Schweiz beim FC St. Gallen unter Vertrag.

Für Windhorsts Anteile stehen dem Investor vier Plätze im neunköpfigen Aufsichtsrat zu. Einen davon erhält nun Klinsmann, den Windhorst vor geraumer Zeit in Berlin kennengelernt hatte. Damit wird der 55-Jährige künftig die Arbeit der Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz und Ingo Schiller beaufsichtigen.

Klinsmann war im April 2009 nach nicht einmal einer Saison als Bayern-Trainer entlassen worden und hatte der Bundesliga den Rücken gekehrt. Von Juli 2011 bis November 2016 war der frühere Stürmer Nationaltrainer der USA. Zuletzt galt er als Kandidat für den Posten des Vorstandschefs bei Zweitligist VfB Stuttgart.

mon/dpa

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insgesamt 13 Beiträge
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nochmehrsenfdazu 07.11.2019
1. Schade....
Fritz Keller hätte den Klinsmann zum DFB als "Aufpasser" für die Nationalmannschaft holen sollen. Die nächste "Revolution" ist längst überfällig.
lordnephilim 08.11.2019
2. Das !!!
nenne ich mal ne Nachricht. Habe schon darauf gewartet wann es bei Hertha los geht seit Windhorst im Sommer aufgetaucht ist. Scheinbar machen sie Ernst und fangen damit an, Leute mit Hintergrundwissen in die "Entscheider-Positionen" zu setzten. Bin gespannt wie es da weiter geht. Ich sage nur schlafender Riese....
zuma098 08.11.2019
3. Pfui Jürgen, pfui!
Des isch a Granadasauerei! Donderladdich! Lieber nach Berlin, als Stuttgart. Der kleine Berlin Hipster? Jürgen, dir ist aber schon klar, als Schwabe wirst du da keinen Beliebtheitspreis gewinnen?
bernteone 08.11.2019
4. 9 Aufsichträte
Hört sich erst mal viel an , aber wenn die Hertha sich das leisten kann dann viel Glück im neuen Job . In Berlin ist ja eine Menge möglich und man lebt gerne über seine Verhältnisse , ich glaube Union hat 5 und Dortmund 8 Aufsichtsräte .
der Pöter 08.11.2019
5. Toller Posten.
Der Mann hat wohl extreme Langeweile oder ist knapp bei Kasse.
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