Premier League Klopp verzichtet im Top-Spiel auf Coutinho

Erziehungsmaßnahme für Liverpools Philippe Coutinho: Trainer Jürgen Klopp hat den Brasilianer nicht für den Kader zum Spitzenspiel bei ManCity nominiert. Coutinho hatte wochenlang mit einem Wechsel zum FC Barcelona geliebäugelt.

Jürgen Klopp und Philippe Coutinho
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Jürgen Klopp und Philippe Coutinho


Trainer Jürgen Klopp vom FC Liverpool lässt Offensivspieler Philippe Coutinho im Premier-League-Auswärtsspiel bei Manchester City am Samstag (13.30 Uhr DAZN, Liveticker SPIEGEL ONLINE) draußen. Wie Klopp bestätigte, gehört der brasilianische Nationalspieler nicht zum Kader der Reds. "Ich habe entschieden, ihn nicht zu berücksichtigen", sagte Klopp. Coutinho hätte gegen City "vielleicht 15 oder 20 Minuten" spielen können, teilte Klopp mit. Es würde jedoch mehr Sinn ergeben, wenn er die kommenden Tage intensiv zum Training nutzt.

Coutinho hat in dieser Saison aufgrund von Rückenproblemen noch keine Partie für Liverpool absolviert, kam am Dienstag aber als Einwechselspieler für Brasilien in der WM-Qualifikation gegen Kolumbien (1:1) für 15 Minuten zum Einsatz. Zuletzt hatte es Spekulationen um einen Wechsel zum FC Barcelona gegeben. Dieser kam jedoch nicht zustande, da die Engländer angeblich 200 Millionen Euro Ablöse forderten. Coutinho galt bei den Katalanen als Kandidat auf die Nachfolge des zu Paris Saint-Germain gewechselten Neymar.

aha/dpa



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Turbo 08.09.2017
1. Echter Fußball echter Verein
Respekt Liverpool. Und auch Respekt Klopp. So geht man als Fußballverein mit diesem unsäglichen Thema um. Während andere Clubs am Ende doch immer schwach werden und heuchlerisch ach so tolle Transfererlöse vorschieben ("wir hatten einfach keine Wahl"), zeigt Liverpool Werte und Anstand, leider fast zu selten im modernen Fußball.
widower+2 08.09.2017
2. Na ja
Zitat von TurboRespekt Liverpool. Und auch Respekt Klopp. So geht man als Fußballverein mit diesem unsäglichen Thema um. Während andere Clubs am Ende doch immer schwach werden und heuchlerisch ach so tolle Transfererlöse vorschieben ("wir hatten einfach keine Wahl"), zeigt Liverpool Werte und Anstand, leider fast zu selten im modernen Fußball.
Diese Werte und diesen Anstand muss sich ein Verein auch leisten können. Und das können die wenigsten Vereine. Ich freue mich vor allem darüber, dass ein symphatischer Club wie Liverpool, sich diese Vorgehensweise anscheinend leisten kann und leisten will. Rational betrachtet gibt es aber nur Verlierer. Einen Verein, dem erhebliche Einnahmen entgangen sind und der dafür einen unzufriedenen und wahrscheinlich wenig leistungsbereiten Spieler an der Backe hat, und einen Spieler, der sich die Karriere versaut.
kante71 08.09.2017
3. Ebenfalls na ja
Gab es nicht das gleiche nur umgekehrt mit Virgil van Dijk vom FC Southampton?
geradsteller 08.09.2017
4. Bravo, Kloppo
Wieso galt der Brasilianer als Nachfolger von Neymar? Müsste doch jeder wissen, dass er in Liverpool noch Vertrag hat. Werdet doch mal wieder normal, liebe Fußball Manager und stoppt die Bohrerei mit Geld
spon_2937981 08.09.2017
5.
Zitat von TurboRespekt Liverpool. Und auch Respekt Klopp. So geht man als Fußballverein mit diesem unsäglichen Thema um. Während andere Clubs am Ende doch immer schwach werden und heuchlerisch ach so tolle Transfererlöse vorschieben ("wir hatten einfach keine Wahl"), zeigt Liverpool Werte und Anstand, leider fast zu selten im modernen Fußball.
Ich wäre sogar bereit, an die betreffenden Vereine zu spenden, damit diese es sich finanziell erlauben können, solche erpresserischen Ar...mleuchter einfach für den Rest der Vertragslaufzeit auf die Tribüne zu verbannen. Habe nullkommanull Verständnis dafür, wenn ein Spieler den Verein erpresst. (Außer, der Verein hat sich nicht an Absprachen gehalten oder so, aber das ist ne andere Geschichte.) Das an ein oder zwei prominenten Fällen durchgezogen, und dann hat diese Unsitte ganz schnell ein Ende.
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