HSV-Krise Beiersdorfer bekommt Rückendeckung - vorerst

Sein Job als Sportdirektor des Hamburger SV scheint erst einmal nicht gefährdet. HSV-Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer, seit Wochen in der Kritik, hat jetzt Unterstützung vom Aufsichtsratsboss erhalten.

HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer
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HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer


Der HSV-Aufsichtsratsvorsitzende Karl Gernandt hat Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer trotz seiner jüngsten Kritik an der Vereinsführung den Rücken gestärkt. "Es hat uns jetzt sehr heftig erwischt, aber es macht keinen Sinn, den Kapitän von Bord zu schmeißen, wenn die See rau ist", sagte Gernandt bei einer Buchpräsentation zum 80. Geburtstag von Fußball-Idol Uwe Seeler. "Wir sind definitiv nicht auf der Suche nach einem Vorstandsvorsitzenden. Einen Sportchef suchen wir dringend", ergänzte Gernandt.

Der Tabellenletzte der Bundesliga soll mit Nico-Jan Hoogma und Horst Heldt in Gesprächen sein. Gernandt hatte erst zuletzt festgestellt, dass es beim HSV "sportlich und in der Führung nicht mehr so weiter" gehen könne.

Beiersdorfer forderte vor dem Heimspiel des Hamburger SV am Samstag (15.30 Uhr, High-Liveticker SPIEGEL ONLINE) gegen Borussia Dortmund Geschlossenheit im Verein. "Wir versuchen, alle Energie ins Team zu stecken. Es geht nur geschlossen", sagte er.

aha/dpa



insgesamt 7 Beiträge
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thrashmail 03.11.2016
1.
Ohne Beiersdorfer könnte sich eventuell eine "verschworene" Gemeinschaft bilden. Mit ihm wird das nichts mehr. Auch ein Horst Heldt wäre erneut eine Bestätigung das "die da oben" nicht mehr richtig ticken.
Msc 03.11.2016
2.
Die beste Position um jemanden aus dem Weg zu räumen, ist hinter ihm zu stehen.
Herzbubi 03.11.2016
3. zu viele Worte um den HSV
aber halt direkt um die Ecke..
Siebengestirn 03.11.2016
4. Warum jetzt noch zögern?
Didi Beiersdorfer hätte noch vor Peter Knäbel und Bruno Labbadia den HSV verlassen müssen, denn er trägt die Mitverantwortung dafür, dass die Spieler des HSV keine zusammenpassende, konkurrenzfähige Mannschaft bilden und 2 von 3 ziemlich teuer zu dieser Saison eingekaufte Spieler ebenfalls nicht zum HSV passen und ein teilweise bestürzendes Leistungsbild abgeben. Wenn es noch einen Retter geben könnte, dann heisst der Horst Hrubesch, der zusammen mit Nico Hogma in der Lage sein könnte, die Mannschaft zu motivieren und vor allem kampfbereiter zu machen.
experte1305 03.11.2016
5. Ha, Ha, Ha, unglaublich! Mir fehlen wirklich die Worte!
HSV! Hasenhirn- City vom Feinsten! Da hört wirklich keiner mehr die Einschläge!!!
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