Kategorie »Ausländischer Spieler« Karl-Heinz Rummenigge als erster Deutscher in Hall of Fame des italienischen Fußballs aufgenommen

Drei Jahre spielte Karl-Heinz Rummenigge, der spätere Vorstandschef des FC Bayern, bei Inter Mailand. Nach ausländischen Superstars wie Maradona und Platini ist er nun ebenfalls Mitglied der Hall of Fame des italienischen Fußballs.
Karl-Heinz Rummenigge spielte von 1984 bis 1987 bei Inter

Karl-Heinz Rummenigge spielte von 1984 bis 1987 bei Inter

Foto: HORSTMUELLER GmbH / imago images/Horstmüller

Karl-Heinz Rummenigge ist bei einem Festakt im Palazzo Vecchio in Florenz von Verbandspräsident Gabriele Gravina in die Hall of Fame des italienischen Fußballs aufgenommen worden. Der frühere Nationalspieler, zweimalige »Europas Fußballer des Jahres« (1980 und 1981) und langjährige Vorstandschef des FC Bayern München ist der erste Deutsche, dem diese Ehrung des italienischen Verbands zugesprochen wird.

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»Es ist mir eine ganz besondere Ehre, hier in Florenz in die italienische Hall of Fame aufgenommen zu werden. Diese Auszeichnung zeigt das besondere Verhältnis, das ich immer zu Inter, zu Italien und den italienischen Fans hatte«, sagte Rummenigge am Montag. »Es war für mich und meine Familie eine besondere Zeit, auf die ich mit viel Dankbarkeit zurückblicke.«

In einer Reihe mit Platini und Maradona

Die Ruhmeshalle gibt es seit 2011. Vor dem 66 Jahre alten Rummenigge waren in der Kategorie »Ausländischer Spieler« schon Stars wie Michel Platini, Diego Maradona oder Marco van Basten ausgezeichnet worden. Neben Rummenigge wurden unter anderem Andrea Pirlo, Alessandro Nesta, Antonio Conte und Zbigniew Boniek neu ausgezeichnet.

Rummenigge (r.) war damals zweitteuerster Spieler der Welt hinter Diego Maradona (l.)

Rummenigge (r.) war damals zweitteuerster Spieler der Welt hinter Diego Maradona (l.)

Foto: Liedel / imago images / Kicker / Eissner

Rummenigge, Europameister von 1980 und zweimaliger WM-Zweiter (1982, 1986), lief von 1984 bis 1987 drei Spielzeiten bei Inter Mailand auf. Bei seiner Verpflichtung hatte Inter elf Millionen D-Mark an den FC Bayern bezahlt, nur Diego Maradona hatte zum damaligen Zeitpunkt eine höhere Ablösesumme gekostet. 1987 wechselte Rummenigge in die Schweiz zu Servette Genf, wo er 1989 seine Karriere beendete.

Titellos bei Inter

Für die deutsche Nationalmannschaft spielte Rummenigge 95 Mal und erzielte dabei 45 Tore. Beim FC Bayern ist er mit 162 Treffern in 310 Partien nach wie vor hinter Gerd Müller und Robert Lewandowski drittbester Torschütze der Bundesligageschichte. 1975 und 1976 hatte er mit dem Klub den Europapokal der Landesmeister gewonnen, in seiner Zeit bei Inter blieb er unter anderem unter Trainer Giovanni Trapattoni titellos.

mfu/dpa