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Karl-Heinz Rummenigge über Spielergehälter "Damit würden wir doch nur eine Neiddebatte anstoßen"

Die Coronakrise werde "zu einer Marktregulierung" im Profifußball führen, sagt der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München. Was die Spieler genau verdienen, will Rummenigge aber nicht offenlegen.
Ein Interview von Florian Kinast und Gerhard Pfeil
aus DER SPIEGEL 22/2020
Bayern-Vorstandschef Rummenigge

Bayern-Vorstandschef Rummenigge

Foto: Martin Ewert/ presse.ninja

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Auch Karl-Heinz Rummenigge fordert Reformen im Kommerzfußball. Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München sagt, die Coronakrise habe auch die Chance eröffnet, "wieder ein Stück Rationalität und damit auch mehr Stabilität einzuführen".

Allerdings sieht der Bayern-Chef einige Vorschläge kritisch, etwa die Veröffentlichung von Gehältern der Profis, die kürzlich DFB-Präsident Fritz Keller ins Spiel gebracht hat.

Lesen Sie hier das ganze Interview:

SPIEGEL: Herr Rummenigge, die Bundesliga hat ein Experiment gestartet – Fußball in Zeiten einer Pandemie. Sie saßen bei der Partie des FC Bayern gegen Union Berlin mit Maske im leeren Stadion. Wie hat Ihnen das gefallen?

Rummenigge: Es war neu und seltsam. Fußball ohne Zuschauer, aber es ist leider alternativlos. Geisterspiele sind die einzige Möglichkeit, die Bundesliga zu Ende zu spielen. Ich habe Freunde in Frankreich und Holland, wo die Saison abgebrochen wurde und es wilde Diskussionen darüber gibt. So eine Situation wünsche ich mir hier nicht.

SPIEGEL: Dafür wird bei uns über den Restart gestritten. Mehr als 50 Prozent der Deutschen lehnen Geisterspiele ab. Kritiker werfen den Klubs wegen des Infektionsrisikos Verantwortungslosigkeit vor.

Rummenigge: Fußball ist nicht systemrelevant. Und Fußball ist ein emotionales, ein polarisierendes und ein sehr öffentliches Thema. Die Kritik muss man zulassen und sich ihr stellen. Aber man sollte uns schon auch die Chance geben, die Skeptiker zu überzeugen. Das Hygienekonzept, das die DFL, die Deutsche Fußball Liga, ausgearbeitet hat, funktioniert bislang sehr gut. Nun müssen wir jeden Spieltag aufs Neue beweisen, dass unser Weg, die Saison zu Ende zu spielen, der richtige ist. Aber eines ist klar: Fußball braucht danach wieder Zuschauer und Fans, um lebendig und emotional zu sein.

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