Klub-Vereinigung ECA Rummenigge gibt Vorsitz nach neun Jahren ab

Die europäische Klubvereinigung ECA muss sich einen neuen Vorsitzenden suchen. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge verzichtet auf eine weitere Kandidatur.
Karl-Heinz Rummenigge

Karl-Heinz Rummenigge

Foto: ROSLAN RAHMAN/ AFP

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef beim FC Bayern, beendet nach fast zehn Jahren seine Tätigkeit an der Spitze der europäischen Fußball-Klubvereinigung ECA. Der 61-Jährige informierte seine Vorstandskollegen bei einer ECA-Sitzung in Madrid, dass er im kommenden Monat nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden kandidieren werde. Das teilten die ECA und der FC Bayern mit. Rummenigge wird sich in Zukunft ganz auf seine Aufgaben als Vorstandsvorsitzender des deutschen Rekordmeisters konzentrieren.

Es sei für ihn der Moment gekommen, "die Verantwortung weiterzureichen", begründete Rummenigge seine Entscheidung. "Ich habe immer die Meinung vertreten, dass Ämter immer nur auf Zeit vergeben werden, mein Rückzug jetzt soll auch zum Ausdruck bringen, dass ich es damit ernst meine", sagte der ehemalige Nationalspieler.

Rummenigge führte die ECA seit der Gründung 2008 an. Sie ist in der Zeit auf 220 Mitglieder angewachsen, aus der Bundesliga gehören ihr neben dem FC Bayern unter anderen Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und Schalke 04 an. Unter Rummenigges Führung hat die ECA in den vergangenen Jahren immer mehr Einfluss im europäischen Vereinsfußball gewonnen. Sie verfügt inzwischen sogar über zwei Sitze im Exekutivkomitee der Uefa. Am 5. September stehen in Genf die nächsten Vorstandswahlen der ECA an. Dann muss auch ein Nachfolger von Rummenigge bestimmt werden.

aha/dpa
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