2. Bundesliga Karlsruher SC stellt Slomka frei

Der Karlsruher SC hat sich nach dem Remis gegen die Würzburger Kickers von Trainer Mirko Slomka getrennt. Ein Nachfolger steht schon bereit.

Mirko Slomka
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Mirko Slomka


Mirko Slomka ist nicht mehr Trainer beim Karlsruher SC. Wenige Stunden nach dem enttäuschenden 1:1 gegen die Würzburger Kickers teilte der Zweitligist diese Entscheidung auf seiner Homepage mit. Slomkas Nachfolger wird der bisherige Co-Trainer Marc-Patrick Meister.

Der 36-Jährige war bislang für die U17 des KSC zuständig und auf Wunsch von Slomka wann immer möglich auch als Co-Trainer bei den Profis. Slomka hatte von den zehn Spielen unter seiner Leitung nur zwei gewonnen. Der KSC ist mit vier Punkten Rückstand auf Platz 16 Tabellenletzter der zweiten Liga.

mru/dpa/sid



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Freddy2009 04.04.2017
1.
Bei einem lahmen Pferd hilft der beste Jockey nichts.
danni917 05.04.2017
2. Erinnerung an 1999
Das ist mal wieder ein typiyscher Fall von Missmanagement beim KSC. Kauczinski konnte man nicht halten, weil er mehr Geld wollte und das war man beim KSC nicht bereit zu zahlen. Dann holte man mit Oral einen Trainer, der beim Vorgängerverein rausflog, weil dessen Mannschaft auf direktem Kurs in die 3. Liga war und glaubte, mit dieser "Billiglösung" werde es schon funktionieren. Nachdem man viel zu lange an Oral festgehalten hatte, sollte es nun Mirko Slomka richten. Als Slomka kam, hatte man den Eindruck, dass schon allein seine Verpflichtung eine Garantie für den Klassenerhalt sei. Jetzt darf auch er vorzeitig gehen. Irgendwie erinnert mich die ganze Situation an 1999. Da wurde auch der Trainer während der Saison abgelöst und ein neuer geholt, welcher den Erfolg bringen sollte. Auch der neue Trainer durfte dann wieder vorzeitig gehen und der KSC stieg ab in die dritte Liga. Der Name des Trainers war: Jogi Löw. Fazit: beim KSC hat man nichts gespart, nichts dazu gelernt und man steigt höggschtwahrscheinlich mal wieder in die dritte Liga ab.
feuerfloh 05.04.2017
3. Peter Neururer, übernehmen Sie!
Oder man beschließt, in der kommenden Saison pro Spieltag einen Chef-Trainer zu ernennen. So eine Serie hätte mehr Konstanz.
sooderso1 05.04.2017
4. Quo vadis KSC? Wer führt?
Trainer Kauczinski gehen zu lassen, war schon eine kapitale Fehlentscheidung der Vereinsführung. Aber was danach an hektischen Wechseln im Bereich Sportdirektor und Trainer stattfand, war nicht besser. Deshalb sollten die Mitglieder, nach einem solchen offenbaren Missmanagement, mal das eigene Präsidium unter die Lupe nehmen....
inihnseintor 05.04.2017
5. Nach dem ...
... enttäuschenden 1:1 gegen Würzburg??? Wenn der KSC-Spieler den Ball zum 1:0 richtig trifft, dann landet die Pille auf dem Mond und fällt nicht ins Tor. Der KSC spielt wie ein Absteiger und ist auch ein Absteiger. Deshalb sind sie auch Tabellenletzter. Also von Enttäuschung braucht keiner beim KSC sprechen. Sie hatten Glück, dass sie gegen Würzburg einen Punkt gewonnen haben.
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