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Bundesliga De Bruyne erstmals zum Fußballer des Jahres gewählt

Als fünfter ausländischer Profi ist Kevin De Bruyne zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt worden. Sein Wolfsburger Trainer Dieter Hecking wurde ebenfalls ausgezeichnet, bei den Frauen setzte sich Celia Sasic durch.

Kevin De Bruyne vom VfL Wolfsburg ist erstmals zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt worden. Der belgische Nationalspieler setzte sich bei der Wahl des Magazins "Kicker" mit 367 Stimmen deutlich vor den Münchnern Arjen Robben (94) und Manuel Neuer (67) durch. Die Wahl wird unter deutschen Sportjournalisten durchgeführt.

De Bruyne hatte Wolfsburg in der vergangenen Saison zum Pokalsieg und zur Vizemeisterschaft geführt. "In einem anderen Land zum besten Spieler gewählt zu werden, das heißt was", sagte De Bruyne. "Das ist eine Anerkennung für meine Saison." Der 24-Jährige war mit zehn Toren und 21 Vorlagen vergangene Saison der beste Scorer der Bundesliga.

Das weckte Begehrlichkeiten der finanzstarken Konkurrenz im Ausland. Der englische Spitzenklub Manchester City soll bereit sein, 80 Millionen Euro für De Bruyne zu zahlen.

Der Belgier erhält die Auszeichnung erst als fünfter ausländischer Profi, seine Vorgänger waren Ailton, Franck Ribéry, Grafite und Arjen Robben.

Trainer des Jahres ist Dieter Hecking. Der Wolfsburger Coach erhielt 203 Stimmen und lag damit knapp vor dem Augsburger Markus Weinzierl (191) und Lucien Favre (168) von Borussia Mönchengladbach. "Das ist eine Anerkennung der Arbeit des gesamten Trainerstabes und damit auch meiner Arbeit", sagte Hecking.

Fußballerin des Jahres wurde Celia Sasic, die inzwischen ihr Karriereende bekannt gegeben hat. Für die WM-Torschützenkönigin war es nach 2012 der zweite Erfolg bei der Wahl. Sasic, die mit dem 1. FFC Frankfurt die Champions League gewonnen hatte, bekam 199 Stimmen. Zweite wurde Nationaltorhüterin Nadine Angerer (123) vor Anja Mittag (59).

cte/dpa/sid