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04. April 2016, 13:58 Uhr

Wolfsburg-Manager

Allofs bezeichnet Bendtner als "Gefahr für unsere Gemeinschaft"

Wolfsburgs Manager Klaus Allofs kartet gegen Nicklas Bendtner nach: Der suspendierte VfL-Profi sei zu Recht vom Verein freigestellt worden. Der Däne sei "eine Gefahr" gewesen.

Sportchef Klaus Allofs hat die Freistellung von Stürmer Nicklas Bendtner beim Fußballbundesligisten VfL Wolfsburg verteidigt. "Bei Nicklas sind konkrete Dinge vorgefallen. Wir haben ihn als Gefahr für unsere Gemeinschaft gesehen. Da mussten wir reagieren", sagte Allofs am Sonntagabend im NDR-Fernsehen.

Bendtner war in der vergangenen Woche vom Trainingsbetrieb freigestellt worden, nachdem er zuvor bereits wochenlang nicht mehr berücksichtigt worden war. Über die sportliche Zukunft des 28-Jährigen solle es zeitnah eine Entscheidung geben. Der Däne war im Sommer 2014 ablösefrei vom FC Arsenal gekommen. In Wolfsburg hatte sich der Angreifer nie durchsetzen können.

Sowohl nach der Sommer- als auch nach der Winterpause war Bendtner wegen mangelnder Fitness zu Extratrainingseinheiten verdonnert worden. Zudem musste er eine Geldstrafe zahlen, nachdem er im Februar ein Foto gepostet hatte, das ihn vor einem Wagen von Mercedes zeigte. Sponsor der Wolfsburger ist VW.

"Das Experiment gilt vorläufig als gescheitert", hatte Allofs bereits Ende Februar über Bendtner gesagt. "Er ist ein Spieler, der außergewöhnliche Fähigkeiten hat, der es aber nicht schafft, über diesen Punkt hinauszukommen."

aha/dpa

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