Korruption im Fußball Fifa stellt Ermittlungen gegen Bin Hammam ein

Untersuchungen eingestellt: Laut der britischen Press Association geht die Fifa nicht weiter gegen den unter Korruptionsverdacht stehenden Mohammed Bin Hammam vor. Die Ethik-Kommission des Fußball-Weltverbandes hat demnach keine Beweise für die Bestechung von Funktionären durch Hammam.
Ehemaliger Fifa-Funktionär Bin Hammam (Archivbild): Untersuchungen eingestellt

Ehemaliger Fifa-Funktionär Bin Hammam (Archivbild): Untersuchungen eingestellt

Foto: JUNG YEON-JE/ AFP

Hamburg - Der Fußball-Weltverband Fifa hat die Untersuchungen im Fall des unter Korruptionsverdacht stehenden Mohammed Bin Hammam eingestellt. Der 63 Jahre alte frühere Gegenkandidaten von Fifa-Chef Joseph Blatter kann nicht belangt werden, da der Ethik-Kommission keine Beweise für die Bestechung von Funktionären vorliegen. Das berichtet die britische Press Association.

Die Fifa hatte Bin Hammam vorgeworfen, im Wahlkampf um den Verbands-Chefposten im Mai 2011 Funktionäre bei einem Treffen der Karibischen Fußball-Union mit jeweils 40.000 Dollar bestochen zu haben. Bin Hammam hat die Vorwürfe stets bestritten.

Die Fifa hatte ihn zunächst lebenslang gesperrt. Der Internationale Sportgerichtshof Cas hob diese Sperre jedoch auf. Daraufhin sprach die Fifa zunächst einen 90-Tage-Bann aus und verlängerte diesen im Oktober um weitere 45 Tage. Zu Beginn dieses Monats wurde die Sperre dann erneut verlängert.

mib/sid
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