Krisenclub Frankfurt Eintracht-Präsident entschuldigt sich beim BVB

Die Führungsetagen von Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund haben ihren Krach beigelegt. Eintracht-Präsident Peter Fischer hatte sich zuvor für seinen BVB-feindlichen Spruch entschuldigt. Er habe sich in der Wortwahl "eindeutig vergriffen", so Fischer. 

Eintracht-Präsident Fischer, Fans: "Eindeutig in der Wortwahl vergriffen"
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Eintracht-Präsident Fischer, Fans: "Eindeutig in der Wortwahl vergriffen"


Hamburg - Eintracht Frankfurts Vereinspräsident Peter Fischer hat sich bei Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vom Deutschen Meister Borussia Dortmund für seine Wortwahl nach dem Spiel gegen den 1. FC Köln entschuldigt. Fischer hatte bei der Randale in Frankfurt wegen des unmittelbar bevorstehenden Abstiegs nach dem 0:2 gegen den FC aufgebrachten Fans zugerufen: "Dann schlagen wir eben den Scheiß-BVB."

"Es ist nicht meine Art, andere Vereine zu beleidigen. Ferner war es auch nie meine Absicht, die Situation weiter anzuheizen. Im Gegenteil: Mit meiner Ansprache an die Fans wollte ich deeskalierend auf unsere Kurve einwirken und somit Schlimmeres verhindern", sagte Fischer nach einem Telefongespräch mit Watzke, der die Entschuldigung gefordert hatte und nach Eintracht-Angaben "sofort angenommen" hat.

"Ich habe mich dabei in einer sehr emotionalen und aufgeheizten Situation, in der Gefahr im Verzug war, eindeutig in der Wortwahl vergriffen und mich dafür heute in aller Form bei den Verantwortlichen des BVB entschuldigt", ergänzte Fischer.

aha/dpa

insgesamt 11 Beiträge
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Seite 1
Misi 09.05.2011
1. .
Die Wortwahl ist wirklich total daneben. Korrekt muss es heissen "Scheiss-Bayern".
Broko 09.05.2011
2.
Zitat von MisiDie Wortwahl ist wirklich total daneben. Korrekt muss es heissen "Scheiss-Bayern".
Sinn?
jaar41 09.05.2011
3. Eintracht-Präsident
Wie der Präsident von Eintracht - so die Fan`s. Krawallos und Fäkaliensprache!
lemmiecaution 09.05.2011
4. Gleiches Vergehen, gleiche Strafe ?
Na, dann hoffe ich aber, dass der DFB schnell reagiert. Immerhin musste Michael Ballack für sein "Scheiß-FC-Köln" 8.000,- € bezahlen - trotz öffentlicher Entschuldigung. Damit steht der Kurs ja schon mal fest...
BR_Demokratie 09.05.2011
5. eigenartige Rechnung...
Wieso ist die allgemeine Reaktion (vermeindliche Lösung) auf randalierende Fans -> immer mehr Polizei ? Wieso ist es denn bitteschön im Fußball nicht möglich: Randalierende Fans -> weniger Randalierer? Gleiches Resultat, kostengünstiger... In Zeiten von Überwachung, Gesichtserkennung und Rasterfandung etc. sollte es doch möglich sein jeden Spieltag ein paar Idioten mehr rauszuziehen und lebenslang zu sperren...es gibt kaum einen unendlichen Nachschub an randalierfreudigen Idioten... aber das Stadion könnte attraktiver für Fans werden, die Freude am Sport haben. Für Familien und nicht zuletzt für Sicherheitskräfte und Steuerzahler. Ich wette: sollte man irgendwann auf die Idee kommen die Kosten der Sondereinsätze der Polizei den Verein tragen zu lassen...werdens ganz schnell weniger randalierer. Vielleicht weil durch erhöhtes Polizeiaufkommen dem Verein geschadet wird, was ja ein Fan nicht möchte...oder der Verein einfach endlich mal alle vereinsschädigenden Besucher ausschließt...
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