Kuffour-Transfer AS Rom darf wieder einkaufen

Ex-Bayern Abwehrspieler Sammy Kuffour wird das Gerichtsurteil mit Freude und Erleichterung zur Kenntnis genommen haben: Der internationale Sportgerichtshof hob das Transferverbot gegen den Uefa-Cup-Teilnehmer AS Rom auf und ermöglicht so den lange geplanten Wechsel.


Verteidiger Kuffour: Transfer über die Alpen
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Verteidiger Kuffour: Transfer über die Alpen

Lausanne - Der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne hat damit dem Einspruch des ehemaligen italienischen Meisters AS Rom stattgegeben. Ursprünglich hatte der CAS erst zur Wintertransferperiode eine Entscheidung gegen das von der Fifa verhängte Transferverbot treffen wollen. Somit kann die Roma die Sommer-Wechsel von Sammy Kuffour (Bayern München) sowie dem kongolesischen Nationalspieler Shabani Nonda und dem brasilianischen Mittelfeldspieler Rodrigo Taddei ordnungsgemäß abwickeln.

Hintergrund für das Verbot ist der Transfer des französischen Verteidigers Philippe Mexes vom französischen Erstligisten AJ Auxerre nach Rom im vergangenen Sommer. Mexes hatte bei der Roma im Juni 2004 einen Vierjahresvertrag unterschrieben, obwohl er in Auxerre noch unter Vertrag stand und sich die Clubs damals nicht auf eine Ablöse verständigt hatten.

Vor einem Monat ordnete die Fifa die Zahlung einer Ablösesumme von acht Millionen Euro an. Der AS wollte aber nur rund fünf Millionen Euro für den Verteidiger bezahlen, Auxerre forderte ursprünglich 18 Millionen.



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