Kurzpässe Ärger für Ujfalusi, Ehre für Ronaldinho

Ronaldinho wird die brasilianische Fußballmannschaft bei den Olympischen Spielen in Peking als Kapitän anführen. Tomas Ujfalusi soll gleich zwei Verträge in Spanien unterzeichnet haben. Bochum bietet seinen japanischen Fans einen besonderen Service.


Hamburg - Dem früheren HSV-Profi Tomas Ujfalusi droht Ärger. Der spanische Erstligist FC Sevilla wirft dem tschechischen Nationalspieler Vertragsbruch vor und verlangt nach Angaben spanischer Zeitungen eine hohe Entschädigung. Der Abwehrspieler soll beim FC Sevilla einen Kontrakt unterschrieben haben soll. Ujfalusi war im Juli aber vom AC Florenz zum Ligakonkurrenten Atletico Madrid gewechselt, bei dem er einen Dreijahresvertrag unterschrieb.

Milan-Star Ronaldinho: "Motiviert mich zusätzlich"
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Milan-Star Ronaldinho: "Motiviert mich zusätzlich"

Ronaldinho wird die Olympia-Auswahl seines Landes beim olympischen Fußballturnier in Peking als Kapitän anführen. Der Weltmeister von 2002, der sein letztes Pflichtspiel am 9. Mai bestritt, ist mit 28 Jahren ältester Spieler im Kader von Nationaltrainer Dunga. "Das ist ein Vertrauensvorschuss, der mich zusätzlich motiviert", erklärte Ronaldinho, der für 22,5 Millionen Euro vom FC Barcelona zum AC Mailand gewechselt ist, auf der Verbands-Homepage.

Pünktlich zur Japan-Reise des VfL Bochum bieter der Club seine Website auch auf Japanisch an. Seit Mittelfeldspieler Shinji Ono beim VfL unter Vertrag steht, sind die Bochumer in den Fokus vieler japanischer Fans gerückt. Ab Montagmittag werden deshalb aktuelle Informationen rund um den Revier-Club auch auf Japanisch präsentiert. Der 28-Jährige Nationalspieler war zu dieser Saison vom japanischen Topclub Urawa Red Diamonds an die Ruhr gewechselt.

Präsident Erwin Staudt vom VfB Stuttgart hat rechtliche Schritte gegen die Entscheidung des Bundeskartellamts gefordert, die geplante TV-Vermarktung für die Bundesliga-Spielzeiten 2009/2010 bis 2011/2012 zu untersagen. "Ich erwarte von der Deutschen Fußball Liga jetzt eine klare Positionierung, dass wir die Entscheidung des Kartellamts so nicht akzeptieren können", sagte Staudt in einem Interview mit der Wochenzeitung "Sonntag Aktuell".

Er habe bisher nur von sehr wenigen Fans gehört, dass sie die Bundesliga unbedingt vor 20 Uhr im frei empfangbaren Fernsehen sehen wollen. "Ich kenne aber viele, die mehr Qualität auf dem Spielfeld und eine bessere internationale Wettbewerbsfähigkeit der Bundesliga fordern", sagte Staudt: "Und das steht im krassen Widerspruch zur Entscheidung des Kartellamts, die alleine uns fünf Millionen Euro pro Saison kosten würde."

mig/sid/dpa



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