Kurzpässe Asamoah treu, Barça bombastisch

Er ist der Schalker Publikumsliebling, die Fans nennen ihn liebevoll "Blondie". Die Anhänger können sich freuen: Gerald Asamoah bleibt zwei weitere Jahre beim Revierclub. Markus Merk wurde erneut zum weltbesten Referee gewählt, Timo Wenzel in Lautern aussortiert.


Hamburg - Asamoah verlängerte heute seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2008. Damit avanciert der 27-Jährige zum dienstältesten Spieler in Gelsenkirchen. Ebbe Sand und Tomasz Waldoch, die wie Asamoah am 1. Juli 1999 zu Schalke gewechselt waren, sowie der dauerverletzte Marco van Hoogdalem (1. Januar 1997) beenden im Sommer ihre aktive Laufbahn.

Schalker Asamoah: Vertrag bis 2008
DPA

Schalker Asamoah: Vertrag bis 2008

Der deutsche Fußball-Schiedsrichter Markus Merk wurde zum weltbesten Unparteiischen des Jahres 2005 gewählt. Bei der von der Internationalen Föderation für Fußball-Historie und -Geschichte (IFFHS) durchgeführten Umfrage verteidigte der 43-Jährige seinen Titel erfolgreich. Merk erhielt 102 Punkte und setzte sich damit gegen den 40-jährigen Spanier Manuel Enrique Metujo Gonzalez (44 Zähler) und den Slowaken Lubos Michel (40) durch.

Mit einem 6:0-Erfolg im Achtelfinalrückspiel des spanischen Fußballpokals über den Drittligisten FC Zamora hat der FC Barcelona eine Rekordserie von 16 Pflichtspielsiegen in Folge aufgestellt. Der spanische Meister übertraf damit die Marke der legendären Elf von Real Madrid um Alfredo di Stéfano und Ferenc Puskas, die vor 45 Jahren 15 Spiele hintereinander gewonnen hatte.

Für Abwehrspieler Timo Wenzel vom 1. FC Kaiserslautern ist das Trainingslager im spanischen La Manga und voraussichtlich auch seine Karriere im Dress der Lauterer beendet. Trainer Wolfgang Wolf schickte den Verteidiger wegen Knieproblemen nach Hause. "Für Timo gibt es keine Zukunft in Kaiserslautern. Er ist von seiner Qualität her absolut erstligareif und hat einen guten Charakter. Deswegen fällt die Entscheidung doppelt schwer. Aber ich kann nicht mehr auf ihn warten, mir läuft die Zeit davon", sagte Wolf der Tageszeitung "Rheinpfalz".



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