Kurzpässe Möhlmann kehrt nach Fürth zurück, Grant nicht zu Chelsea

Zurück an alter Wirkungsstätte: Benno Möhlmann wird zum dritten Mal in seiner Karriere Trainer bei Greuther Fürth. Silke Rottenberg beendet ihre Karriere. Beim FC Chelsea gibt es keine Rückkehr von Avram Grant. Eine Knoblauch-Infusion sorgte fast für eine Doping-Sperre.


Hamburg - Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat einen neuen Trainer. Benno Möhlmann wurde am Dienstag in Fürth als Nachfolger von Bruno Labbadia vorgestellt. Zuletzt war der 54-Jährige beim Nord-Regionalligaclub Eintracht Braunschweig tätig. Möhlmann hatte Fürth bereits zweimal (1997 bis 2000 und 2003 bis 2007) trainiert.

Trainer Benno Möhlmann: Neuer Coach bei Greuther Fürth
DPA

Trainer Benno Möhlmann: Neuer Coach bei Greuther Fürth

Torhüterin Silke Rottenberg vom Uefa-Cup-Sieger 1. FFC Frankfurt hat ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt und wird am Donnerstag im EM-Qualifikationsspiel gegen Wales in Kassel letztmals für den Weltmeister auflaufen. Damit wird die 36-jährige Keeperin, die bislang 125 Länderspiele bestritten hat, auch nicht mehr an den Olympischen Spielen in Peking (8. bis 24. August) teilnehmen.

Avram Grant, der am vergangenen Samstag als Teammanager von Champions-League-Finalist FC Chelsea entlassen wurde, hat offenbar ein Rückkehrangebot des dreimaligen englischen Meisters abgelehnt. Grant hätte auf den Posten des Sportdirektors zurückkehren können. Im September 2007 hatte er als sportlicher Leiter die Nachfolge des geschassten Jose Mourinho bei den Blues angetreten. "In dieser Phase wäre es keine gute Entscheidung gewesen", sagte Grant am Rande eines Trainer-Seminars in Tel Aviv: "Ich kann das Angebot nachvollziehen, aber meiner Meinung nach wäre es das falsche Signal gewesen."

Grant nahm auch nochmals zu seiner Zeit beim Club Stellung: "Roman Abramowitsch hat mir diese Chance geben. Ich kann ihm nur sagen, dass ich den Club geliebt habe. Jetzt geht jeder von uns seine eigenen Wege. Es war eine großartige Zeit, ich habe es genossen, bei Chelsea sein zu dürfen", so der Israeli.

Im kuriosen Dopingfall um eine Knoblauch-Infusionhat der japanische Profi Kazuki Ganaha erfolgreich gegen seine Sechs-Spiele-Sperre geklagt. Der Internationale Sportgerichtshof Cas hob die Strafe gegen den 27-Jährigen auf, der zur Heilung einer Grippe vom Teammarzt seines Clubs Kawasaki Frontale intravenös Knoblauch verabreicht bekommen hatte. Zwar handelt es sich bei Substanz nicht um ein verbotenes Mittel, doch eine nicht genehmigte Infusion ist in der japanischen J-League gemäß der Anti-Doping-Richtlinien verboten. Darum erhielt der Club eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet rund 60.000 Euro.

luk/sid/dpa



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