Kurzpässe Podolski soll bleiben, Torkameras in England kommen

Die Bayern wollen Lukas Podolski nicht verkaufen. Der englische Fußball-Verband spricht sich für die Einführung von Torkameras aus. Real Madrid plant ein Ausbildungszentrum auf Bali.


Hamburg - Der FC Bayern München lehnt einen Verkauf von Nationalstürmer Lukas Podolski ab. "Das ist für uns überhaupt kein Thema", sagte Bayerns Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge der Münchner Zeitung "tz". Zuletzt war darüber spekuliert worden, dass Bayerns Ligarivale Werder Bremen an dem 22-Jährigen interessiert sein könnte. Im Sommer habe es eine Anfrage der Hanseaten gegeben, sagte Rummenigge, der Verein und Podolski selbst hätten diese abgelehnt. "Auch wenn jetzt eine neue Bremer Offensive gestartet werden sollte - offiziell hat sich sowieso keiner gemeldet -, ist das überflüssig", meinte Rummenigge.

Stürmer Podolski: Bayern will ihn behalten
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Stürmer Podolski: Bayern will ihn behalten

Auch ein Ausleihgeschäft komme nicht in Frage, Podolski werde nicht in der Winterpause abgegeben. "Wir wollen, dass er glücklich wird, seine Ziele hier erreicht und auch spielt." Dazu sei es aber auch nötig, dass sich Podolski ändere. Wenn der Ex-Kölner "in dem Stil weitermachen würde, wie er es bisher gemacht hat, dann würde er hier nicht glücklich werden".

Der englische Fußball-Verband FA hat sich wie zahlreiche deutsche Spieler, Trainer und Experten für die Einführung von Torkameras ausgesprochen. Man bitte den Weltverband Fifa und die Europäische Fußball-Union Uefa schon seit Jahren, den Schiedsrichtern technische Hilfe bei strittigen Entscheidungen zu gewähren, sagte der FA-Geschäftsführer Brian Barwick der BBC. "Wir sind Weltmarktführer in der Erprobung des elektronischen Auges, und die Premier League wird nun auch damit beginnen, dieses Hilfsmittel zu testen", sagte er. Es sei zwingend notwendig, noch während des Spiels zu erfahren, "ob der Ball hinter der Linie war oder nicht. Wir sind deshalb unbedingt dafür, dass wir eine Technologie zur Überwachung der Torlinien bekommen".

Der spanische Meister Real Madrid plant auf der indonesischen Insel Bali Ende des Jahres den Aufbau einer Fußball-Schule. Die Akademie wäre nach dem Ausbildungszentrum in Mexiko der zweite Überseestützpunkt des Vereins von Trainer Bernd Schuster. Die Fußball-Schule soll rund 220 Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 18 Jahren aufnehmen.

ulz/sid



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