Kurzpässe Streit bekommt Ärger, der DFB-Pokal die zentrale Bandenwerbung

Einheitliches Erscheinungsbild: Im DFB-Pokal werden künftig die Werbebanden zentral vermarktet, Schalkes Mittelfeldspieler Albert Streit wird vom Manager gerüffelt, beim AS Rom soll die Gästekurve leer bleiben.


Hamburg - Der Vorstand der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat beschlossen, der zentralen Vermarktung der Bandenwerbung für alle Spiele im DFB-Pokal ab der kommenden Saison zuzustimmen. "Wir kommen damit einem Wunsch des DFB nach, dem Wettbewerb auch in dieser Hinsicht ein einheitliches Erscheinungsbild zu geben", sagt Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball. Aus zeitlichen Gründen wurden dagegen einige Tagesordnungspunkte auf die nächste Sitzung des Ligavorstandes verschoben, darunter die Diskussion um eine Neuausrichtung des Ligapokals.

Schalker: Albert Streit: Kritik an Wechselabsichten
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Schalker: Albert Streit: Kritik an Wechselabsichten

Schalke-Manager Andreas Müller hat Albert Streit wegen dessen Wechselabsichten gerügt. "Er ist hier unter Vertrag, und ich verlange von ihm, dass er sich hundertprozentig mit dem Verein identifiziert", sagte Müller. Im "kicker" hatte der 28-Jährige erklärt, den Verein im Winter verlassen zu wollen, sollte sich an seiner Situation nichts ändern. In dieser Saison kam Streit bisher auf sieben Minuten Einsatzzeit. Streit hatte in dem Interview angekündigt, er würde auch zu einem Verein wechseln, der nicht zu den Spitzenclubs zähle: "Ich will nur spielen", sagte der Mittelfeldspieler. Im Dezember soll es ein Gespräch zwischen der Vereinsführung und Streit geben, dessen Vertrag noch bis 2012 läuft.

Der Weltverband Fifa hat gegen den kroatische Verband HNS eine Geldstrafe in Höhe von knapp 19.000 Euro verhängt. Dies ist die Folge fremdenfeindlicher Parolen der Anhänger Kroatiens beim WM-Qualifikationsspiel gegen England. Das Opfer der Beleidigungen war der dunkelhäutige englische Nationalspieler Emile Heskey. Die Fifa hat den Kroaten für den Wiederholungsfall härtere Sanktionen angedroht.

Italiens Behörden wollen für das Spiel zwischen dem AS Rom und Atalanta Bergamo am Sonntag in Rom die Gästefans aussperren. "In Anbetracht der Rivalität zwischen den beiden Vereinen ziehen wir es vor, die Gäste-Tribüne für dieses Spiel nur für Familien, Kinder und Rentner zu öffnen", sagte die Verwaltung. Zum Saisonauftakt war es zwischen dem AS Rom und SSC Neapel zu Krawallen gekommen. Danach wurde bei Auswärtsspielen ein komplettes Reiseverbot für Neapels Fans verhängt.

met/ruf/sid/dpa



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