Kurzpässe Van Marwijk will zurück, Bayern gratuliert Stuttgart

Ein Holländer wird möglicherweise Nachfolger von Klaus Augenthaler in der Autostadt. Bayern München gratuliert dem deutschen Meister per Anzeige. Gerade noch dem Abstieg entkommen, meldet ein Verein neue Rekordzahlen im Dauerkarten-Verkauf. Ein Hamburger wechselt nach Rostock.

Hamburg - Bert van Marwijk steht möglicherweise vor seiner Rückkehr in die Bundesliga. Der Holländer soll als Trainer beim VfL Wolfsburg im Gespräch sein. Der "Bild" sagte er: "Ich will wieder in die Bundesliga. Wolfsburg ist ein Verein mit Ambitionen. Eine echte Herausforderung." Die Position des Sportdirektors scheint der Verein möglicherweise intern zu besetzen. Kandidat soll Spieler Pablo Thiam sein.

Vier Tage vor dem Pokalfinale durfte sich der neue deutsche Meister VfB Stuttgart über ganz besondere Glückwünsche freuen: Bayern München schaltete in der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" jeweils eine halbseitige Anzeige. Neben der Gratulation zur Meisterschaft "versprechen" die Bayern dem VfB für die neue Saison "einen heißen Kampf um die Schale". Kostenpunkt für die Bayern: rund 20.000 Euro.

Hansa Rostock hat sich zwei Tage nach der Rückkehr in die Bundesliga die Dienste des Torhüters Stefan Wächter gesichert. Der 29-Jährige, der in der abgelaufenen Saison beim Hamburger SV von Frank Rost verdrängt worden war, tritt in Rostock die Nachfolge von Mathias Schober an, der nach sechs Jahren an der Ostsee in seine Heimat zu Vize-Meister Schalke 04 zurückkehrt. Hansa einigte sich mit dem ablösefreien Wächter auf einen für die 1. und 2. Liga gültigen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2010, der beim erfolgreichen Medizin-Check wirksam wird.

Ein Abgang von Sportdirektor Jörg Schmadtke beim Absteiger Alemannia Aachen ist offenbar kein Thema. Der frühere Torhüter, Geschäftsführer Frithjof Kraemer und der Aufsichtsrat vereinbarten zwei Tage nach dem Rücktritt von Trainer Michael Frontzeck Geschlossenheit. Frontzeck hatte bei seinem Rücktritt Kritik am Aufsichtsrat geäußert, dessen Mitglieder sich häufiger zu Wort gemeldet hatten und ihm "dauernd Knüppel zwischen die Beine geworfen" hätten.

Eintracht Frankfurt hat schon jetzt das Ergebnis der abgelaufenen Saison mit 24.000 verkauften Dauerkarten übertroffen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind bereits knapp 25.000 Saisontickets verbindlich gebucht.

fs/sid/dpa

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