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22. Oktober 2015, 20:29 Uhr

DFB-Kontrollausschuss

Handspieler Andreasen wird nicht gesperrt

Der Präzedenzfall blieb aus: Leon Andreasen wird vom DFB nicht gesperrt. Das mit dem Arm erzielte Tor des Hannoveraners in Köln wird als Tatsachenentscheidung gewertet.

Es wäre ein Präzedenzfall gewesen: Nach seinem mit der Hand erzielten Tor beim 1:0-Sieg von Hannover 96 in Köln hatte der Kontrollausschuss des DFB gegen Leon Andreasen ermittelt. Doch es wird keine Sperre gegen den Profi geben.

Der Kontrollausschuss habe das Ermittlungsverfahren mit Zustimmung des Sportgerichts eingestellt, teilte der DFB mit. "Im Endeffekt hat der Schiedsrichter eine Tatsachenentscheidung getroffen", sagte der Vorsitzende des Kontrollausschusses, Anton Nachreiner. Eine Sperre wäre nur möglich gewesen, wenn Andreasen auf Nachfrage des Schiedsrichters Bastian Dankert gelogen hätte.

Hannovers Trainer Michael Frontzeck hatte vor der Mitteilung des DFB die mögliche Sperre des 32-Jährigen als Quantensprung bezeichnet. "Dann müssten wir den Fußball völlig neu bewerten", sagte Frontzeck. Dass es ein Handspiel war, sah allerdings auch der 96-Coach so.

rae/dpa/sid

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