Attacken von Gegenspielern Lewandowski fühlt sich zu hart rangenommen

Robert Lewandowski klagt über immer härter agierende Gegenspieler - und fordert von den Bundesliga-Schiedsrichtern mehr Schutz. "Ich bin kein Freiwild", sagt der BVB-Stürmer.
Noch-BVB-Star Lewandowski: "Tendenz gegen mich"

Noch-BVB-Star Lewandowski: "Tendenz gegen mich"

Foto: RONNY HARTMANN/ AFP

Hamburg - Robert Lewandowski gehört seit einigen Jahren zu den besten Stürmern der Bundesliga. Kaum ein Angreifer trifft so oft wie der Star von Borussia Dortmund. Das wissen natürlich auch die Verteidiger, entsprechend eng bewachen sie Lewandowski. Und dabei gehen sie dem Polen offenbar zu weit. Der BVB-Profi fordert die Bundesliga-Schiedsrichter nun auf, ihn mehr zu schützen.

"Das ist für mich ein wichtiges Thema, da sich die Tendenz gegen mich entwickelt. Die Gegenspieler werden in ihrer Art und Weise immer härter gegen mich", sagte Lewandowski der "Sport Bild": "Wenn ich dann nur ein bisschen gegenhalte, pfeift der Schiri sofort gegen mich. Oft werde ich getreten und es wird an mir rumgezerrt. Ich bin kein Freiwild." Wehren dürfe er sich nicht, klagte er.

Auch über sein Verhältnis zu den Dortmunder Fans sprach Lewandowski. Mit Wohlwollen habe er registriert, dass es nach der Bekanntgabe seines Wechsels zum FC Bayern Anfang Januar beim ersten Heimspiel des BVB gegen Augsburg (2:2) keine Pfiffe gegen ihn gegeben habe. Die Fans hätten ein gutes Gespür. Sie würden sehen und wissen, dass er bis Saisonende alles für den BVB geben werde, so Lewandowski.

An seinen künftigen Verein denkt er noch nicht. "Mein Ziel bleibt, dass ich mich mit einem Titel im Sommer verabschiede. Dafür müssen wir uns aber steigern", sagte Lewandowski. Die aktuelle Krise beim BVB sieht der 25-Jährige als Lektion: "Wir haben gesehen, dass wir als Team immer Vollgas geben müssen. Siege kommen nicht von allein."

max/sid