Englischer Ligapokal Manchester United zieht ins Endspiel ein

Verloren, und dennoch die Finalteilnahme perfekt gemacht: Manchester United unterlag im Halbfinal-Rückspiel des englischen Ligapokals bei Hull City. Dennoch steht das Team von José Mourinho nun im Endspiel.

Jubelnde Spieler von Manchester United
Getty Images

Jubelnde Spieler von Manchester United


Manchester United hat sich für das Finale um den englischen Ligapokal qualifiziert. Ohne Bastian Schweinsteiger, der erneut nicht im Kader stand, verlor Manchester zwar 1:2 (0:1) beim Ligakonkurrenten Hull City. Aufgrund des 2:0-Siegs im Hinspiel kam Englands Rekordmeister jedoch dennoch weiter. Nach zuvor wettbewerbsübergreifend siebzehn ungeschlagenen Spielen in Folge war es die erste Niederlage für United.

Die gastgebenden "Tigers" traten engagiert auf. In Folge eines verwandelten Strafstoßes von Tom Huddlestone (35. Minute/ Foulelfmeter) drängte Hull sogar auf den zweiten Treffer, der dem Team von Neu-Trainer Marco Silva aber verwehrt blieb. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich United etwas aktiver. Dennoch brauchte es die tatkräftige Mithilfe des Gegners, um zum Ausgleich zu kommen: Hull-Torschütze Huddlestone spitzelte den Ball im Strafraum unabsichtlich vor die Füße von Paul Pogba, der anschließend keine Probleme hatte, zum 1:1 einzuschieben (66.). Der erneute Führungstreffer von Hulls senegalesischem Stürmer Oumar Niasse (85.) reichte dem Vorletzten der englischen Premier League nicht mehr zum Weiterkommen.

United-Coach José Mourinho und seine Mannschaft treffen am 26. Februar im Finale auf Southampton, das am Vortag den FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp aus dem Wettbewerb befördert hatte.

lst



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