Spektakulärer Fußball-Transfer Messi wechselt zu Paris Saint-Germain

Lionel Messi in Barcelona ist Geschichte, künftig kickt der Ausnahmespieler für PSG: Der 34-Jährige hat sich mit Frankreichs Topklub auf einen Vertrag geeinigt, das bestätigte inzwischen sein Vater.
Lionel Messi, noch im Barça-Trikot

Lionel Messi, noch im Barça-Trikot

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Manu Fernandez/ AP

Der sechsmalige Weltfußballer Lionel Messi und Paris Saint-Germain haben sich auf ein Engagement geeinigt. Der 34 Jahre alte Argentinier werde nach seinem Abschied vom FC Barcelona bald in Paris erwartet, um dort den Medizincheck zu absolvieren, hieß es in verschiedenen Medienberichten, unter anderem in der »L'Équipe« und RMC Sport in Frankreich oder »Marca« und »Sport« in Spanien sowie »Olé« aus Messis Heimat Argentinien. Am Mittwoch soll es demnach eine Pressekonferenz mit dem Offensivspieler geben, für den nach 21 Jahren in Barcelona ein neuer Lebensabschnitt beginnen wird.

Inzwischen bestätigte auch Jorge Messi, Lionels Vater und zugleich dessen Berater, dass sein Sohn einen Vertrag beim französischen Topklub unterschreiben werde. Laut Medienberichten soll dieser Vertrag zwei Jahre gelten und eine Option für eine weitere gemeinsame Saison beinhalten. Messi wäre dann bei Ablauf Ende Juni 2024 37 Jahre alt.

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Er hatte den FC Barcelona, zu dem er als 13-Jähriger gekommen war, verlassen müssen, obwohl beide Seiten die Zusammenarbeit hatten fortsetzen wollen. Die Statuten des Financial Fairplay der spanischen Liga ließen es aber nicht zu, die Gesamtschulden des Klubs sollen sich Medienberichten zufolge für den Abrechnungszeitraum 2019/2020 auf einen Betrag von 1,17 Milliarden Euro belaufen. Davon seien 730,67 Millionen Euro kurzfristige Verbindlichkeiten.

In Paris wird Messi unter anderen mit den Superstars Kylian Mbappé und Neymar zusammenspielen. Die Mannschaft des argentinischen Trainers Mauricio Pochettino zählte schon vor der Messi-Verpflichtung zu den besten Teams Europas. Die Mannschaft, die zuletzt im Halbfinale der Champions League an Manchester City und im Jahr davor im Endspiel am FC Bayern gescheitert war, hatte zuletzt auch den italienischen Europameister Gianluigi Donnarumma fürs Tor sowie die ehemalige Real-Madrid-Ikone Sergio Ramos verpflichtet.

Messi hatte sich am Sonntag unter Tränen vom FC Barcelona verabschiedet und PSG als eine Möglichkeit bezeichnet. Damit war er plötzlich zum ablösefreien Fußballer geworden, allerdings galt Paris trotzdem als einer von wenigen aussichtsreichen Interessenten. Der Klub gehört einer katarischen Investorengruppe, nur deshalb dürfte er sich die Verpflichtung leisten können.

Messi zählt seit mehr als einem Jahrzehnt zu den besten Fußballern der Welt. Seit 13 Jahren hat er stets mindestens 50 Torbeteiligungen pro Saison erreicht und mit Barça etliche Titel gewonnen. Im Sommer feierte er bei der Copa América auch mit der argentinischen Nationalmannschaft den ersten großen Titel.

mon/dpa
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