Löws Aufstellung Ohne Frings, ohne Gomez

Die deutsche Mannschaft stellt sich gegen Portugal defensiv auf: Hinter der einzigen Spitze Klose spielen im Viertelfinale Podolski und Schweinsteiger - Gomez soll auf der Bank sitzen, hat Bundestrainer Löw entschieden. Für den verletzten Frings rückt Rolfes nach.


Hamburg - Miroslav Klose soll die einzige Spitze der deutschen Mannschaft sein. Mit diesem Beschluss hat sich Bundestrainer Joachim Löw gegen eine offensive Variante im Viertelfinale gegen Portugal (20.45 Uhr Liveticker SPIEGEL ONLINE) entschieden. Hinter dem Stürmer des FC Bayern bilden dessen Vereinskollegen Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger die Flügelzange im offensiven Mittelfeld.

Ballack mit Klose: Das Offensivtrio mit Zuspielen versorgen
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Ballack mit Klose: Das Offensivtrio mit Zuspielen versorgen

In der Zentrale soll Michael Ballack das Offensivtrio mit Zuspielen versorgen. Hinter dem Regisseur vom FC Chelsea teilen sich gleich zwei Spieler die Position des verletzten Torsten Frings, der sich im Spiel gegen Österreich die Rippe gebrochen hatte.

Thomas Hitzlsperger sowie Simon Rolfes sollen bei ihrem ersten Einsatz von Beginn an die portugiesischen Offensivkräfte abfangen. Der Stuttgarter Hitzlsperger war im letzten Vorrundenspiel gegen Österreich (1:0) in der 60. Minute eingewechselt worden, der Leverkusener Rolfes ist bislang noch nicht eine Minute zum Einsatz gekommen.

In der Abwehr vertraut Löw dem Quartett, das gegen Österreich zu Null gespielt hat. Philipp Lahm soll auf der linken Seite den portugiesischen Superstar Cristiano Ronaldo stoppen.

Die Innenverteidigung bilden wie gewohnt Christoph Metzelder und Per Mertesacker, Berlins Arne Friedrich nimmt erneut die Position des rechten Außenverteidigers ein. Der in der Vorrunde glücklose Stürmer Mario Gomez sitzt erstmals bei dieser EM auf der Bank.

Löw hatte die Veränderungen am Nachmittag in einem Interview damit begründet, dass es natürlich "den einen oder anderen Wechsel in der Mannschaft" geben müsse. "Ich habe mir nach den beiden Spielen, wo es eben nicht so lief, etwas einfallen lassen", sagte Löw. "Eine Veränderung, zwei Veränderungen, taktische Korrekturen sind einfach vonnöten." Am Spiel nach vorne wolle er grundsätzlich nichts ändern, aber "von der Aufgabenstellung und personell gibt es schon den einen oder anderen Wechsel".

mig/sid



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