Waldschmidt im Länderspiel schwer verletzt Gesichtsbruch, Gehirnerschütterung, Knieprobleme

Nur sieben Minuten stand Luca Waldschmidt für das DFB-Team gegen Weißrussland auf dem Platz. Nach einem Zusammenprall musste er in eine Klinik. Nun droht ihm eine lange Pause.

Luca Waldschmidt musste sieben Minuten nach seiner Einwechslung wieder vom Platz
Bongarts/Getty Images

Luca Waldschmidt musste sieben Minuten nach seiner Einwechslung wieder vom Platz


Luca Waldschmidt hat sich im EM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Weißrussland (4:0) gleich mehrere zum Teil schwere Verletzungen zugezogen. Der Stürmer des SC Freiburg war wenige Minuten nach seiner Einwechslung in der Schlussphase mit Gäste-Torhüter Alexander Gutor zusammengeprallt und musste in eine Klinik gebracht werden.

Am Sonntag informierte der Deutsche Fußball-Bund über die erste Diagnose. Waldschmidt habe sich "eine Mittelgesichtsfraktur mit begleitender Gehirnerschütterung sowie eine Verletzung am rechten Knie und Sprunggelenk zugezogen." Waldschmidt wird lange pausieren müssen. In Freiburg sollen nun weitere Untersuchungen folgen, teilte der DFB mit.

Für den 23 Jahren alten Waldschmidt war es der dritte Einsatz im DFB-Team. Der Stürmer hat trotz der wenigen Länderspiele eine Chance, in den Kader für die EM 2020 berufen zu werden. Wann er nach der Verletzung jedoch wieder spielen kann, ist unklar.

In der laufenden Saison erzielte Waldschmidt in zehn Spielen für den SC Freiburg bislang vier Tore und bereitete einen Treffer vor. Bei der U21-EM im vergangenen Juni wurde Waldschmidt mit dem DFB-Team Vize-Europameister, er schoss sieben Tore in fünf Spielen und war bester Torjäger des Turniers.

ptz/dpa



insgesamt 12 Beiträge
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katzenklopfer 17.11.2019
1. Gute Besserung!
Mist für Waldschmidt und schlecht für den SC.
Nonvaio01 17.11.2019
2. manmal hat man einfach pech
da kann man nix machen.
wwissen 17.11.2019
3. Ich kenne ihn zwar nicht...
... aber muss ja auch nicht. Jedenfalls kriegt man schon beim Lesen der Diagnose Zuckungen im Gesicht und an den Beinen. Ich möchte nicht wissen, was der junge Kerl die nächsten Wochen durchmachen muss. Echtes Pech gehabt :-( Auch von mir gute Besserung. Und vorsorglich an die, die womöglich gleich kommentieren, dass er selbst schuld ist, weil er ja Fussball spielt und sowas wegstecken muss, weil er ja Millionen verdient: Nein, muss er nicht - er ist in erster Linie mal MENSCH. Das Zauberwort heißt: Empathie. Kennen nur immer weniger ... was traurig ist.
sevenharper 17.11.2019
4.
Wer gestern Abend gesehen hat, mit welcher Wucht der Aufprall passiert ist, der konnte nur böses ahnen. Leider ist es noch schlimmer ausgefallen als ich dachte. Gute Besserung für den Jungen!
radbodserbe 17.11.2019
5. Da wird das Ergebnis zur völligen Nebensache
Kann man ihm wirklich nur wünschen, das er relativ schnell wieder völlig hergestellt ist. So etwas passiert leider auch mal in einem Spiel mit beinahe Freundschaftsspielcharakter. Gute Besserung.
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