Fußball-Länderspiele Beißer Suárez wieder im Uruguay-Kader

Er will doch nur wieder mitspielen: Luis Suárez steht vor seinem Comeback. Der gesperrte Stürmer wurde für zwei Fußball-Länderspiele der uruguayischen Nationalmannschaft nominiert. Beim FC Barcelona muss er hingegen noch zuschauen.

Fußballer Suárez: Nominiert für Uruguays Testspiele
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Fußballer Suárez: Nominiert für Uruguays Testspiele


Hamburg - Luis Suárez steht erstmals nach seiner Beißattacke bei der Weltmeisterschaft wieder im Aufgebot der Fußballnationalmannschaft Uruguays. Trainer Óscar Tabárez nominierte den Stürmer vom FC Barcelona für die Testspiele in Saudi-Arabien am 11. Oktober und drei Tage später in Oman.

In diesen beiden Partien darf der 27-Jährige wieder mitwirken. Für die kommenden acht Pflichtspiele der Südamerikaner bei der Copa América 2015 und der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland ist Suárez hingegen gesperrt.

Bei der WM in Brasilien hatte er im Gruppenspiel gegen Italien (1:0) seinen Gegenspieler Giorgio Chiellini in die Schulter gebissen. Der Fußball-Weltverband Fifa hatte ihn daraufhin nachträglich für neun Uruguay-Partien gesperrt und vier Monate von allen Vereinsaktivitäten ausgeschlossen. Daher darf Suárez erst ab dem 27. Oktober Spiele für seinen neuen Klub Barça bestreiten.

ham/dpa



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stauss4 03.10.2014
1. Es war gar nicht so sehr der Biss, der Luis Alberto "Lucho" Suárez Díaz disqulifizier
Es war sein Verhalten hinterher, als er versuchte, erst den Feind und dann die Öffentlichkeit zu belügen. Ein Mann ohne Charakter. Für mich ein Rätsel, warum der eigentlich seriöse FC Barcelona den für 81,25 Millionen Euro aus seinem Vertrag bei Liverproll herausgekauft hat. Bei dem Verein passte der doch gut hin.
Rahvin 03.10.2014
2.
Alles an dieser letzten "Affäre" ist lächerlich. Suarez Biss, seine Showeinlage direkt im Anschluss, als er sich die Kauleiste hält, das Verhalten seines Verbandes, die scheinheilige Diskussion, die fehlende Einsicht, die lächerliche Sperre (Der Mann ist schließlich Wiederholungstäter, und das nicht zum ersten Mal.), und dann stellt man ihn als Opfer dar, dass quasi mit einem vorübergehenden Berufsverbot belegt wurde. Er leidet, weil er nicht spielen kann. Geld wird er genug verdient haben, menschlich hat er sich disqualifiziert. Man darf gespannt sein, wann er wieder mal ausrastet. Wenn man Zidane diesen Kopfstoß immer vorhalten wird, auch wenn er ein unglaublicher Sportler und auch ansonsten ein eher bescheidenerer Star war, der mit Sicherheit ein besseres Vorbild abgibt als der Kannibale, dann sollte das bei Suarez gleich zehnfach gelten. Absolute Charakterlosigkeit. Braucht kein Mensch.
Creedo! 03.10.2014
3. hm ...
Zitat von stauss4Es war sein Verhalten hinterher, als er versuchte, erst den Feind und dann die Öffentlichkeit zu belügen. Ein Mann ohne Charakter. Für mich ein Rätsel, warum der eigentlich seriöse FC Barcelona den für 81,25 Millionen Euro aus seinem Vertrag bei Liverproll herausgekauft hat. Bei dem Verein passte der doch gut hin.
Beim FC Barca braucht man nicht nur Edeltechniker sondern auch den einen oder anderen Spieler mit Biß. Suárez ist wohl so ein Mann. Frage mich aber, warum der in der Nationalmannschaft spielt, wenn er doch quasi ein hables oder gar ein ganzes Jahr für Pflichtspiele gesperrt ist. Da würde man doch eher vermuten, dass die Spieler, die auch (pflicht)spielen, trainiert und eingespielt werden. Aber vielleicht haben die Uruguayer auch einen Trick in der Hinterhand und Suárez steht schon beim nächsten Pflichtspiel wieder auf dem Rasen.
Klaus.Freitag 03.10.2014
4. Alles relativ
Natürlich gehört Beißen nicht auf einen Fußballplatz. Die Strafe ist dennoch unsinnig hoch.setzt man sie in Relation zu sonstigen Tätlichkeiten ( Ellbogen ins Gesicht des Gegners mit scheren Verletzungen) oder brutalen Fouls ( " Blutgrätschen",in den Gegner mit offener Sohle hibeinrauschen). Bei einer Disziplinarverfahren Strafe sollte auch immer Ausmaß der Verletzung des betroffenen Gegners verücksichtigt werden. Man nehme mal das Beispiel Balkack- der kam fußballerisch nie wieder auf die Beine und Boateng spielt fröhlich weiter . Chellini hingegen hatte eigentlich gar nichts.konnte sogar weiterspielen. Insofern ist die Strafe etwas lächerlich. Man (n) beißt halt nicht.tretrn und schlagen hingegen wird weitestgehend mit zwei.drei Spielen Sperre abgehandelt.
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