Financial Fairplay Uefa leitet Ermittlungen gegen Manchester City ein

Nach den SPIEGEL-Enthüllungen über vorgetäuschte Sponsoreneinnahmen gibt es Konsequenzen für Manchester City: Die Uefa hat ein Verfahren gegen den Klub eröffnet.
Etihad-Stadion in Manchester

Etihad-Stadion in Manchester

Foto: Jon Super/ REUTERS

Die Uefa hat Ermittlungen gegen Manchester City aufgenommen. Die Untersuchungskammer des finanziellen Kontrollkörpers der Uefa prüfe mögliche Verstöße des Premier-League-Klubs gegen das Financial Fairplay, schreibt die Uefa in einer Mitteilung auf ihrer Website. 

"Die Ermittlungen werden sich auf mehrere mutmaßliche Verletzungen des Financial Fairplay konzentrieren, die kürzlich in verschiedenen Medien veröffentlicht wurden", so die Uefa. Weitere Statements werde es während der Untersuchungen nicht geben.

Der SPIEGEL hat mit Recherchepartnern des EIC-Netzwerks im Rahmen der Football Leaks über zahlreiche Vergehen von Manchester City berichtet. Dokumente zeigen auf, wie Manchester City offenbar Sponsoreneinnahmen vortäuschte.

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Manchester City äußerte sich auf der Klub-Website zu den Vorwürfen. "Manchester City begrüßt die Einleitung der Untersuchung als Gelegenheit, die Spekulationen aufgrund des illegalen Hackens und der aus dem Kontext gerissenen Veröffentlichung von City-E-Mails zu beenden", schreibt der Klub und weist auch den Vorwurf der finanziellen Unregelmäßigkeiten zurück. "Die veröffentlichten Jahresabschlüsse des Klubs sind vollständig und unterliegen gesetzlichen und behördlichen Auflagen."

Wie die englische Zeitung "The Guardian" berichtet,  könnte City im Falle einer Verurteilung von der Champions League ausgeschlossen werden. Möglicherweise bereits in der kommenden Saison.

hba