1:2 gegen ManUnited Rot nach 48 Sekunden - Gerrard fliegt bei Liverpool-Pleite

Liverpool-Legende Steven Gerrard hat bei der Niederlage gegen Manchester United Rot gesehen - nach nur 48 Sekunden. Der FC Chelsea ist durch einen Sieg in Hull der Meisterschaft nahe.

Liverpools-Legende Gerrard (r.): Wer, ich?
AFP

Liverpools-Legende Gerrard (r.): Wer, ich?


SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - "Blitz-Rot" für Steven Gerrard und zwei Traumtore von Juan Mata: Das Top-Spiel des 30. Premier-League--Spieltags zwischen Manchester United und dem FC Liverpool bot hohen Unterhaltungswert.

United gewann an der Anfield Road 2:1 (1:0) und schob sich wieder auf einen Punkt an den Tabellendritten FC Arsenal heran, der am Samstag 2:1 bei Newcastle gewonnen hatte. Liverpool ist hinter United Fünfter.

Für die "Reds" war es ein schwarzer Nachmittag. Nicht nur die Niederlage schmerzte: Klub-Idol Gerrard, der im Sommer zu Los Angeles Galaxy in die USA wechselt, sah einen der schnellsten Platzverweise der Premier-League-Geschichte. In der 46. Minute eingewechselt, stieg der 34-Jährige dem am Boden liegenden Ander Herrera aufs Bein und wurde nach 48 Sekunden wieder in die Kabine geschickt.

13 Minuten später traf der Spanier Juan Mata, der auf Vorlage Herreras bereits das 1:0 (14. Minute) für United erzielt hatte, mit einem wunderbaren Seitfallzieher zum 2:0. Liverpool gelang in Unterzahl noch der Anschlusstreffer durch Daniel Sturridge (69.). Zudem scheiterte Wayne Rooney in seinem 400. Liga-Spiel per Strafstoß an Liverpool-Torwart Simon Mignolet (90+4.). Den Elfmeter hatte der deutsche U21-Nationalspieler Emre Can verschuldet.

Chelsea siegt wieder

Der FC Chelsea ist der Meisterschaft näher gekommen. Die "Blues" gewannen bei Hull City 3:2 (2:2) und haben acht Spieltage vor Saisonende sechs Punkte Vorsprung auf Titelverteidiger Manchester City. Zudem haben die Londoner noch ein Nachholspiel gegen Schlusslicht Leicester City in der Hinterhand.

Loic Remy bewahrte Chelsea in Hull mit seinem Siegtreffer in der 77. Spielminute vor einem Rückschlag. Insgesamt hatten die "Blues" Glück. Nach einem guten Start mit Toren von Eden Hazard (2.) und Diego Costa (9.) gaben sie das Spiel aus der Hand. Noch vor dem Wechsel trafen Ahmed Elmohamady (26.) und Abel Hernández (28.) für Hull. Dem zweiten Treffer des abstiegsgefährdeten Außenseiters war ein Patzer von Chelsea-Keeper Thibaut Courtois vorausgegangen. Im weiteren Verlauf hatten die Gastgeber Pech im Abschluss. Zudem sah Torhüter Allan McGregor bei Remys Tor schlecht aus.

mon/zaf/sid/dpa



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