FA-Cup Rooney steigt zu Uniteds Rekordschützen auf

Bei Manchester Uniteds Pflichtsieg über den Zweitligisten Reading im FA-Cup erlebte Wayne Rooney einen besonderen Moment. Arsenal konnte hingegen nur mit Mühe eine Blamage in Preston abwenden.

Manchester Uniteds Wayne Rooney
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Manchester Uniteds Wayne Rooney


Wayne Rooney hat sich endgültig in den Geschichtsbüchern von Englands Rekordmeister Manchester United verewigt. Dem 31 Jahre alten Stürmer gelang beim 4:0 (2:0)-Erfolg der Red Devils in der dritten Runde des FA-Cups gegen Zweitligist FC Reading sein 249. Pflichtspieltreffer für ManUnited, wodurch er mit Klub-Legende Sir Bobby Charlton gleichzog.

Charlton, der 1966 mit England Weltmeister im eigenen Land wurde, erlebte auf der Tribüne im Old Trafford mit, wie United-Kapitän Rooney den Titelverteidiger in der 7. Minute in Führung schoss. Nur acht Minuten später erhöhte der Franzose Anthony Martial auf 2:0, ehe Marcus Rashford (75., 79.) für den Endstand sorgte.

Bastian Schweinsteiger kam nach seiner Einwechslung in der 78. Minute zu seinem zweiten Pflichtspieleinsatz in dieser Spielzeit. Trainer José Mourinho schonte Stars wie Paul Pogba oder Zlatan Ibrahimovic und schickte eine bessere B-Elf aufs Feld.

Preston North End - FC Arsenal 1:2 (1:0)

Ohne den weiterhin erkrankten Mesut Özil mühte sich der FC Arsenal zu einem 1:2-Sieg bei Preston North End. Der Zweitligist aus der Grafschaft Lancashire stand dabei lange vor einer Sensation: Die erste Hälfte dominierten die Hausherren und erspielten sich gleich mehrere Torchancen. Doch nur ein Abstauber von Callum Robinson im Anschluss an einen missglückten Klärungsversuch der Londoner Defensive fand den Weg ins Tor von Arsenals Ersatzkeeper David Ospina (7.). Erst nach der Pause fand das favorisierte Team von Trainer Arsène Wenger besser ins Spiel, ein Schuss von Aaron Ramsey von der Strafraumkante brachte den Ausgleich (46.). In der Folge schnürte Arsenal den klassentieferen Kontrahenten zusehends ein, Mittelstürmer Olivier Giroud gelang spät das erlösende Siegtor (89.), das den Gunners ein Wiederholungsspiel ersparte.

Swansea Citys Gylfi Sigurdsson (l.) und Hull Citys Adama Diomande
REUTERS

Swansea Citys Gylfi Sigurdsson (l.) und Hull Citys Adama Diomande

Hull City - Swansea City 2:0 (0:0)

Neu-Coach Marco Silva durfte sich über einen gelungenen Einstand auf der Trainerbank von Hull City freuen. Im Duell zweier Erstligisten setzten sich seine Tigers vor heimischem Publikum dank zweier später Tore von Abel Hernandez (78.) und Josh Tymon (90.) gegen Swansea City durch. Für den Klub aus Wales, bei dem der ehemalige Bundesligaspieler Gylfi Sigurdsson über die gesamte Spieldauer mitwirkte, war es die sechste Niederlage aus den vergangenen acht Pflichtspielen. Der ehemalige Co-Trainer des FC Bayern, Paul Clement, hat ebenfalls erst kürzlich die Aufgabe übernommen, die Swans in der Liga vom vorletzten Rang noch auf einen Nicht-Abstiegsplatz zu führen.

Everton - Leicester City 1:2 (0:0)

Auch der amtierende Meister Leicester City hat den Sprung in die vierte Runde des FA-Cups geschafft. In der Liga bis auf Platz 15 abgerutscht konnte sich die Elf von Trainer Claudio Rainieri 2:1 beim FC Everton durchsetzen. Der belgische Nationalstürmer Romelu Lukaku hatte die Gastgeber zwar in Führung gebracht (63.), doch der eingewechselte Foxes-Angreifer Ahmed Musa drehte anschließend die Partie. Drei Minuten nach Lukakus Führungstreffer gelang dem nigerianischen Mittelstürmer, der im Sommer von ZSKA Moskau verpflichtet wurde, innerhalb von vier Minuten ein Doppelpack (66., 71.), der Leicester jubeln ließ.

Bereits am Vorabend hatte sich Stadtrivale City bereits durch einen Kantersieg gegen West Ham für die nächste Runde des Pokal-Wettbewerbs qualifiziert.

lst/sid



insgesamt 1 Beitrag
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sonntag500 08.01.2017
1. 12 Minuten für Schweinsteiger
Nun, es reicht eben nur noch für die B-Elf. Posetiv gedacht: besser als gar nichts. Ansonsten bleibt mir nur, Manchester United zu gratulieren.
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