Manipulation DFB dementiert Ermittlungen gegen weitere Schiedsrichter

Ist der unter Manipulationsverdacht stehende Schiedsrichter Robert Hoyzer kein Einzelfall? Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, soll der DFB Ermittlungen gegen zwei weitere Referees aufgenommen haben. Dem widersprach der Verband jedoch am Abend.


Hamburg - Nach Informationen der Zeitung soll es sich bei den beiden um Schiedsrichter aus Berlin handeln. Auch der unter Manipulationsverdacht stehende Hoyzer kommt aus der Hauptstadt. Der DFB habe die namentlich noch Ungenannten ebenfalls im Verdacht, durch Fehlentscheidungen Spiele beeinflusst zu haben.

Der DFB dementierte den Bericht jedoch umgehend. "Sollten diese Vorwürfe das Gespann betreffen, dass das Zweitligaspiel Essen gegen Köln geleitet hat, so müssen wir dieser Darstellung entschieden widersprechen. Wir geben für diese drei Schiedsrichter eine Ehrenerklärung ab", sagte DFB-Pressechef Harald Stenger. "Es gibt seit heute lediglich einen vagen Hinweis über einen nicht bestätigten Vorwurf gegen einen anderen Schiedsrichter."

Gerüchte, Robert Hoyzer habe erfolglos versucht, einen Linienrichter der Partie Essen gegen Köln zur Manipulation zu bewegen, wollte Stenger derweil nicht dementieren.

Der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses, Horst Hilpert, erklärte: "Ich lege Wert darauf, dass bis zur Stunde außer gegen Robert Hoyzer noch gegen keinen weiteren Schiedsrichter oder Assistenten ermittelt worden ist."



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