Fußballnationalmannschaft Neuer Kapitän

Der neue Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft steht fest: Torhüter Manuel Neuer soll die DFB-Auswahl in Zukunft anführen.

Manuel Neuer
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Manuel Neuer


Der Nachfolger von Bastian Schweinsteiger steht fest: Bundestrainer Joachim Löw hat Manuel Neuer zum neuen Kapitän der Fußballnationalmannschaft ernannt. Torhüter Neuer wird das DFB-Team am kommenden Sonntag (20.45 Uhr, High-Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: RTL) in Oslo gegen Norwegen erstmals in offizieller Funktion anführen. Schweinsteiger hatte gegen Finnland sein Abschiedsspiel absolviert.

"Für mich ist Manuel Neuer der logische Nachfolger von Bastian Schweinsteiger", sagte Löw zu seiner erwarteten Entscheidung. "Er bringt alles mit, was ich mir von einem Spielführer wünsche. Seine sportlichen Leistungen sind überragend, Manuel ist immer für die Mannschaft da, er ist ein Teamplayer und ein absolutes Vorbild."

Bereits für die EM 2016 in Frankreich hatte Löw seinen Schlussmann zum Turnierkapitän gekürt, da Schweinsteiger in den ersten Spielen nicht in der Startelf stand.

"Für mich ist es eine große Ehre", sagte Neuer in einer DFB-Mitteilung. "Es macht mich stolz, Kapitän der Mannschaft zu sein. Wir wissen aber alle, dass wir auf dem Platz mehrere Führungsspieler benötigen, wenn wir Erfolg haben wollen."

Der 30-Jährige ist der erste Torwart im Kapitänsamt seit Oliver Kahn, der bis 2004 die DFB-Binde trug. Insgesamt ist er der neunte Torhüter, der die Nationalmannschaft seit dem ersten Länderspiel 1908 als Spielführer anführt - nach Kahn aber erst der zweite Stammkapitän. Sein Debüt als Spielführer gab der Münchner am 3. September 2014, als er bei der 2:4-Niederlage gegen Argentinien Schweinsteiger vertrat.

Als Nationalspieler begann Neuer am 2. Juni 2009 beim 7:2-Erfolg gegen die Vereinigten Arabischen Emirate. Zwei Jahre später wechselte er von seinem Heimatklub FC Schalke 04 zum FC Bayern München, mit dem er seither unter anderem die Champions League, den Weltpokal und vier deutsche Meistertitel gewann. 2011 und nach dem WM-Sieg 2014 wurde Neuer zu Deutschlands Fußballer des Jahres gekürt.

krä/bka/sid/dpa



insgesamt 78 Beiträge
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Seite 1
janus3333 01.09.2016
1. Worüber
soll denn hier diskutiert werden?
gapman 01.09.2016
2. Gute Wahl...
Gratulation an Manuel Neuer aber auch an den Bundestrainer Den Torwart zum Kapitän zu machen, halte ich für absolut sinnvoll
wiesenflitzer 01.09.2016
3. Klar, er ist wohl unbestritten der derzeit
beste Torhüter der Welt, aber ich finde der Mann hat null Charisma, null persönliche Ausstrahlung, etc. Dazu wäre es meines Erachtens nach besser, einen Spielführer mitten auf dem Platz anstatt im Tor zu haben. Warum denn nicht Boateng oder Hummels? Ach, ist ja auch egal, irgendein Bayernspieler wird's schon machen...
rips55 01.09.2016
4. Luxusproblem
Die Tatsache, dass es im N11-Kader mehrere Persönlichkeiten gibt, die die Fähigkeit zum Spielführer haben, ist absoluter Luxus und zeigt welche großartige Arbeit Löw geleistet hat. Selten genug in der Geschichte der DFB-Auswahl hat ein Trainer den Kader so vielseitig und nachhaltig aufgebaut. Die Ernennung Neuers ist konsequent, mit einem Spieler der mittleren Altersgruppe und einem der erfahrensten noch dazu. Genauso wichtig, wenn nicht sogar noch wichtiger ist die Ergänzung des Spielerrates durch Toni Kroos. Damit hat der Trainer an den entscheidenden Positionen tatsächlich Leute, die sein Spiel verstehen, kreativ umsetzen und den anderen Spielern auf dem Platz vermitteln können. Das macht Lust auf die WM-Quali.
fisch100 01.09.2016
5.
Zitat von rips55Die Tatsache, dass es im N11-Kader mehrere Persönlichkeiten gibt, die die Fähigkeit zum Spielführer haben, ist absoluter Luxus und zeigt welche großartige Arbeit Löw geleistet hat. Selten genug in der Geschichte der DFB-Auswahl hat ein Trainer den Kader so vielseitig und nachhaltig aufgebaut. Die Ernennung Neuers ist konsequent, mit einem Spieler der mittleren Altersgruppe und einem der erfahrensten noch dazu. Genauso wichtig, wenn nicht sogar noch wichtiger ist die Ergänzung des Spielerrates durch Toni Kroos. Damit hat der Trainer an den entscheidenden Positionen tatsächlich Leute, die sein Spiel verstehen, kreativ umsetzen und den anderen Spielern auf dem Platz vermitteln können. Das macht Lust auf die WM-Quali.
TROTZ Löw haben wir in der N11 soviele Persönlichkeiten. Trotz Löw sind wir Weltmeister. Ohne Löw wären wir schon Sonnensystem-Meister oder mehr. Er hat total versagt. *Ironie aus.
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