Kritik an BVB-Fans "Das Recht verspielt, zu uns zu gehören"

Beim Spiel gegen Wolfsburg schlug dem wechselwilligen BVB-Kapitän Mats Hummels der Hass von Fans entgegen. Für die hat Vereinsboss Watzke eine klare Botschaft.
Dortmund, Südtribüne, am Samstag

Dortmund, Südtribüne, am Samstag

Foto: Bernd Thissen/ dpa

Es waren unschöne Szenen beim Spiel des BVB gegen Wolfsburg: Wann immer Kapitän Mats Hummels den Ball berührte, ertönte von den Rängen ein Konzert von Pfiffen und Buhrufen. Viele Fans von Borussia Dortmund nehmen es Hummels sehr übel, dass er zum FC Bayern wechseln will.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat diese Fans nun scharf kritisiert. "Mats ist ein astreiner Bursche. Ein ganz großartiger Junge", sagte der 56-Jährige bei WDR2: "Und wer den beleidigt, der hat eigentlich das Recht eigentlich schon verspielt, zu uns zu gehören, weil das ist nicht Borussia Dortmund."

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Hummels will zum FC Bayern: Der Kapitän geht von Bord

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Watzke stellte aber auch klar, dass er "90 oder 95 Prozent der Zuschauer ein Riesen-Kompliment machen" müsse, da sie nicht gepfiffen haben. Auch Hummels selbst erklärte: "Das waren nicht die Fans. Es waren nur 300, die mich schon vorher nicht unbedingt geliebt haben. Die haben die Bühne genutzt. Ich habe gesehen, woher das kam."

Hummels hatte am Donnerstag über den Verein seinen Wunsch zum Wechsel zu Bayern München öffentlich gemacht.

mhe/sid