Fußball-Nationalspieler Matthias Ginter kehrt zum SC Freiburg zurück

Der SC Freiburg hat schnell Ersatz für den zum BVB wechselnden Nico Schlotterbeck gefunden: Matthias Ginter. Der 28-Jährige hatte bereits in der D-Jugend das Freiburger Trikot getragen.
Matthias Ginter bei der EM 2021

Matthias Ginter bei der EM 2021

Foto: Matthias Hangst / POOL / EPA

Fußball-Nationalspieler Matthias Ginter kehrt zum SC Freiburg zurück, für den er bereits bis 2014 gespielt hatte. Da der Vertrag des 28-Jährigen bei Borussia Mönchengladbach im Sommer ausläuft, ist der Innenverteidiger ablösefrei. Beim Champions-League-Aspiranten Freiburg ersetzt er Nico Schlotterbeck, der für kolportierte 20 Millionen Euro Ablöse zu Borussia Dortmund geht.

»Ich wollte nochmal etwas ganz Besonderes in meiner Karriere machen und etwas Spezielleres als die Rückkehr zum Sport-Club und in meine Heimat gibt es für mich nicht«, wird der Weltmeister von 2014 in einer Mitteilung des Klubs zitiert.

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Der Abwehrspieler hat bislang 46 Länderspiele bestritten. 2016 hatte er mit dem deutschen Olympiateam Silber bei den Spielen in Rio de Janeiro geholt. Einer seiner damaligen Mitspieler: Freiburgs Routinier Nils Petersen.

In Freiburg passe »das Gesamtpaket perfekt«, begründete Ginter seinen Schritt: »Die Entwicklung des gesamten Vereins, das Potenzial der Mannschaft sowie die besondere Art und Weise des Austauschs mit den Vereinsverantwortlichen in den vergangenen Wochen – all dies in meiner Heimat vorzufinden, kann man in den heutigen Zeiten als Glücksfall beschreiben.«

Profidebüt beim SC Freiburg

Ginter kam bereits in der D-Jugend in die Freiburger Fußballschule. Beim SCF durchlief er sämtliche Jugendmannschaften und feierte als 18-Jähriger im Januar 2012 sein Profidebüt. Schon damals war Christian Streich sein Trainer. Streich schulte Ginter vom Mittelfeldspieler zum Innenverteidiger um. Nun treffen beide erneut aufeinander.

Insgesamt bestritt Ginter bisher 81 Pflichtspiele im Freiburger Trikot, bevor er 2014 ebenfalls zum BVB ging.

»Der Kontakt zu Matze ist nie abgebrochen und sein Bezug zur Heimat war immer vorhanden, sowohl geografisch als auch sportlich«, sagte Sportdirektor Klemens Hartenbach: »Matze kann unserer Defensive Stabilität verleihen und uns mit seinen fußballerischen Fähigkeiten auch in der Spieleröffnung guttun.«

Nach seiner Rückkehr erhält Ginter bei den Freiburgern, die zwei Spieltage vor Saisonende auf dem Champions-League-Rang vier liegen und gegen RB Leipzig im Finale des DFB-Pokals antreten, die Rückennummer 28.

mfu
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