Reaktionen auf Max Eberls Rücktritt »Er hat Wahnsinniges geleistet für die Borussia«

»Dazu gehört sehr viel Mut«: Zahlreiche aktive und ehemalige Fußballer haben sich zum Rücktritt des Gladbacher Sportdirektors Max Eberl geäußert. Eine Übersicht.
Fußballexperte Lothar Matthäus, Sportdirektor Max Eberl (am 15. Januar in Mönchengladbach): »Als Fan und ehemaliger Spieler der Borussia muss man ihm dafür danken«

Fußballexperte Lothar Matthäus, Sportdirektor Max Eberl (am 15. Januar in Mönchengladbach): »Als Fan und ehemaliger Spieler der Borussia muss man ihm dafür danken«

Foto: Revierfoto / imago images/Revierfoto

Unter Tränen hat Max Eberl am Freitag seinen Rücktritt als Sportdirektor des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach bekannt gegeben. »Ich habe keine Kraft mehr, diesen Job so auszuüben, wie es der Verein benötigt«, sagte er: »Ich muss jetzt einfach hier raus, ich muss auf den Menschen achten.«

Hier finden Sie Reaktionen aus dem Fußball:

Ilkay Gündoğan (Nationalspieler, via Twitter): »Meinen größten Respekt vor Max Eberl für diese sicherlich sehr schwierige Entscheidung. Dazu gehört sehr viel Mut! Alles Gute für die Zukunft, Max – und vor allem viel Gesundheit.«

Domenico Tedesco (Trainer RB Leipzig zum SID): »Es ist natürlich immer was Besonderes, glaube ich, in diesem Fall jetzt im negativen Sinne, wenn eine Klublegende geht, die jetzt viele, viele Jahre nicht nur als Manager, sondern auch als Spieler dort vor Ort ist. Das ist immer schade. Ich habe ihn dort immer gerne gesehen.«

André Schürrle (ehemaliger Nationalspieler, via Twitter): »Alles Gute Max Eberl! Viel Ruhe und Geduld! Danke für deine mutigen Worte.«

Lothar Matthäus (Rekordnationalspieler, bei Sky): »Ich war überrascht, dass er sich so entschieden hat. Man muss es aber akzeptieren und respektieren. Er hat Wahnsinniges geleistet für die Borussia in verschiedenen Positionen. Als Fan und ehemaliger Spieler der Borussia muss man ihm dafür danken. Für seinen Einsatz, für seine Leidenschaft, mit der er gekämpft hat.«

Dietmar Hamann (Sky-Experte, bei Sky): »Ich kenne Max seit 40 Jahren, habe als Zehnjähriger gegen ihn gespielt. Max war immer ein Kämpfer. Er hat es auf der PK gesagt: Andere hatten mehr Talent, aber er hat sich immer durchgesetzt. Man muss das respektieren und den Hut vor ihm ziehen, wie offen er mit der Sache umgegangen ist. Wir verlieren heute – auf Zeit – nicht nur einen hervorragenden Manager, sondern auch hervorragenden Menschen.«

Toni Kroos (ehemaliger Nationalspieler, via Twitter): »Chapeau Max Eberl. Überragender Manager und Typ mit richtig großen Eiern. Gute Erholung, Max!«

Zusammengestellt vom sid