Nach Missstimmungen Sportdirektor Eberl will bei Borussia Mönchengladbach aufhören

Deutlich vor Ablauf des Vertrags: Spätestens zum Ende der Saison will Max Eberl seine Arbeit als Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach offenbar beenden. Aufgrund der schlechten Saisonergebnisse war er in Kritik geraten.
Max Eberl (Archivbild): Derzeit rangiert Borussia Mönchengladbach auf dem zwölften Platz

Max Eberl (Archivbild): Derzeit rangiert Borussia Mönchengladbach auf dem zwölften Platz

Foto: Marius Becker / dpa

Max Eberl will Medienberichten zufolge als Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach aufhören. Die »Bild«-Zeitung , der Sender Sky  und »Kicker«  berichteten übereinstimmend, dass der 48-Jährige seinen Rücktritt plane. Laut Sky soll die Suche nach einem Nachfolger vereinsintern bereits laufen. Wann der Rücktritt genau erfolgen soll, ist demnach aber noch offen. Möglich sei dies bereits in den nächsten Tagen oder spätestens am Ende der Saison, schrieb Sky.

Die »Bild« berichtete, dass Eberl Gladbach-Boss Rolf Königs um eine Freigabe vom Sportdirektoren-Posten zum 31. Januar gebeten haben soll. Das soll der 80-Jährige aber abgelehnt haben.

Eberl, der seit Oktober 2008 als Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach arbeitet, soll demnach mit einem Teil der Mannschaft am Donnerstagabend auch das Gespräch gesucht haben. Eine Quelle nannten »Bild« und Sky nicht.

Eberls Vertrag ist eigentlich noch bis Ende Juni 2026 gültig. Durch die massive sportliche Krise in der aktuellen Saison geriet aber auch er in die Kritik. Er hatte vor der Spielzeit Adi Hütter für 7,5 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt als Nachfolger von Marco Rose geholt, dessen frühzeitig feststehender Weggang von Gladbach zu Borussia Dortmund bereits zu Missstimmungen geführt hatte.

Nach 20 Spielen in dieser Saison rangiert die Gladbacher Borussia unter Hütter aber nur auf dem zwölften Tabellenplatz. Mit 22 Punkten hat der Klub nur drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang.

ime/dap