Premier League Özil nicht im Arsenal-Kader - aus Sicherheitsgründen

Ende Juli wurden Mesut Özil und Sead Kolasinac Opfer eines versuchten Raubüberfalls. Arsenal-Trainer Unai Emery verordnete ihnen darauf eine Pause. Nun verpassen beide offenbar auch den Liga-Start gegen Newcastle.

Mesut Özil: "Das Wohl unserer Spieler und deren Familien steht an erster Stelle"
Alexander Hassenstein/ Getty Images

Mesut Özil: "Das Wohl unserer Spieler und deren Familien steht an erster Stelle"


Der frühere Fußball-Nationalspieler Mesut Özil sowie der Ex-Bundesliga-Profi Sead Kolasinac gehören wegen Sicherheitsbedenken nicht zum Kader des FC Arsenal für dessen erstes Saisonspiel in der Premier League am Sonntag bei Newcastle United.

Mehrere Medien, darunter die "BBC" sowie die Nachrichtenagenturen AP und Reuters, berichten von einer entsprechenden Mitteilung des Premier-League-Klubs am Freitagabend. Es habe demnach "weitere Sicherheitsvorfälle" gegeben, die derzeit von der Polizei untersucht würden. Die beiden Arsenal-Profis waren Ende Juli Opfer einesversuchten Raubüberfalls gewesen, der am Ende glimpflich ausgegangen war.

"Das Wohl unserer Spieler und deren Familien steht für uns immer an erster Stelle", teilten die Gunners demnach mit. "Wir haben diese Entscheidung nach Gesprächen mit beiden Spieler und deren Vertretern gefällt. Wir arbeiten eng mit der Polizei zusammen und unterstützen die Spieler und deren Familien kontinuierlich."

Weitere Details zu den Hintergründen wurden zunächst nicht bekannt. Zu den offenbar neuen Zwischenfällen gab es am Freitagabend auch von beiden Spielern zunächst keine Reaktion.

Der 30-jährige Özil und sein vier Jahre jüngerer Teamkollege, der seine Profikarriere ebenfalls bei Schalke 04 begonnen hatte, waren nach dem versuchten Überfall am 25. Juli zunächst wieder ins Training eingestiegen. Trainer Unai Emery hatte beiden zwar für das folgende Testspiel gegen jedoch Olympique Lyon eine Pause verordnet. Sie seien noch "nicht bereit, das Spiel zu bestreiten", hatte Emery gesagt. Zu den offenbar neuen Zwischenfällen gab es am Freitagabend von beiden Spielern zunächst keine Reaktion.

ngo/AP/dpa/Reuters



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