Versuchter Raubüberfall Özil im Auto angegriffen, Kolasinac kommt zu Hilfe

In London hat es am Abend Medienberichten zufolge einen versuchten Raubüberfall gegeben - mit Mesut Özil als Opfer. Die mutmaßlichen Täter wurden in die Flucht geschlagen, auch dank seines Mitspielers Sead Kolasinac.

Mesut Özil: Vorfall im Norden von London
Alexander Hassenstein/ Bongarts/ Getty Images

Mesut Özil: Vorfall im Norden von London


Mesut Özil ist britischen Medien zufolge in London von zwei Motorradfahrern mit Messern bedroht worden. Die Täter sollen es auf das Auto des Profis des FC Arsenal und wohl auch auf Wertsachen abgesehen haben.

Nach Informationen des SPIEGEL war Özil zusammen mit seiner Frau zu dem Wohnhaus seines Teamkollegen Sead Kolasinac gefahren. Dort wurden sie von den Angreifern, die sich auf Motorrädern oder Mopeds genähert hatten, attackiert.

Der bosnische Nationalspieler Kolasinac, der gerade aus seinem Haus kam, stellte sich den Angreifern entgegen. Schließlich flüchteten die Özils und Kolasinac mit dem Auto zu einem türkischen Restaurant, in dem der frühere deutsche Nationalspieler Stammgast sein soll. Die Angreifer verfolgten das Trio bis zum Restaurant, ließen dann aber ab.

Bei Twitter kursiert ein angebliches Video einer Überwachungskamera, ob es sich tatsächlich um den genannten Vorfall handelt, konnte zunächst nicht geklärt werden.

Die Polizei in London bestätigte zwar einen entsprechenden Vorfall gegen 17 Uhr Ortszeit in der Gegend, nannte aber keine Namen. "Verdächtige auf Motorrädern haben versucht, einen Mann auszurauben, der ein Auto fuhr", heißt es in einer Mitteilung von Scotland Yard. Laut "Bild"-Zeitung bestätigte der Verein aus der Premier League den Vorfall. "Wir sind in Kontakt mit beiden Spielern und wissen, dass es ihnen gut geht", zitierte die Zeitung am Abend einen Arsenal-Sprecher.

Dem Fahrer und seinem Beifahrer sei es gelungen, unverletzt davonzukommen, teilte Scotland Yard mit. Sie seien zu einem Restaurant gefahren, in dem sie von der Polizei befragt worden seien. "Es gab keine Festnahmen." Die Ermittlungen dauern demnach an.

krä/dpa/Mitarbeit: Raphael Honigstein

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