Minustemperaturen Moskau gegen Bayern in Monaco?


Moskau/München - Die Reise zum Champions-League-Rückspiel gegen Spartak Moskau könnte den FC Bayern München in der kommenden Woche statt in die russische Hauptstadt an die Mittelmeerküste führen. Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat wegen des strengen russischen Winters einen "Plan B" ausgearbeitet, wonach das für den 21. Februar in Moskau angesetzte Gastspiel des deutschen Meisters im Luschniki-Stadion kurzfristig nach Monaco verlegt werden könnte.


Gesundheit der Spieler gefährdet


"Temperaturen von minus 16 Grad und darunter können die Gesundheit der Spieler gefährden", hieß es am Montag in den offiziellen Uefa-Informationen für das Hinspiel zwischen dem FC Bayern und Spartak Moskau am Dienstagabend im Münchner Olympiastadion. Als Vorsichtsmaßnahme habe die Uefa deswegen mit dem AS Monaco eine Übereinkunft für eine mögliche Verlegung der Partie ins "Stade Louis II" verabredet.

Die Uefa und der russische Fußballverband zeigten sich am Montag jedoch "zuversichtlich", dass die Partie wie geplant in Moskau über die Bühne gehen wird. Die russische Hauptstadt präsentierte sich am Montag verschneit bei minus fünf Grad. Für die kommenden Tage wurden heftige Schneefälle vorausgesagt. Der Rasen im Luschniki-Stadion, das über eine Rasenheizung verfügt, befinde sich allerdings in einem schlechten Zustand, hieß es aus Moskau.



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