Möglicher Trainerposten Montpellier-Präsident gibt Maradona Korb

Die "Hand Gottes" wird doch nicht in Montpellier regieren: HSC-Präsident Louis Nicollin hat Diego Maradona abgesagt - weil er "die Schnauze voll" von dessen Managern habe. Ein Treffen mit dem Argentinier kam deshalb nicht zustande.

Fußballlegende Maradona: Kein Engagement in Montpellier
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Fußballlegende Maradona: Kein Engagement in Montpellier


Hamburg - Fußballlegende Diego Maradona wird doch nicht Trainer des französischen Meisters HSC Montpellier. "Er kommt nicht", sagte Vereinspräsident Louis Nicollin in einem Interview mit der französischen Sportzeitung "L'Équipe". Für die Nachfolge des scheidenden Trainers René Girard wolle er nun einen Franzosen verpflichten, fügte Nicollin an, nannte aber noch keinen Namen.

Das zuvor vom Clubboss für den Montag angekündigte Treffen mit Maradona wurde somit abgesagt. Nicollin ließ durchblicken, er habe dem exzentrischen argentinischen Weltmeister von 1986, der Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem HSC bekundet hatte, einen Korb gegeben: "Ich hatte die Schnauze voll. Man kann unmöglich mit einem einzigen Manager Maradonas verhandeln, es gibt sieben davon, und nun ist ein achter Berater hinzugekommen. Das geht nicht", sagte er.

Nach Berichten französischer Medien sollen als künftige Trainer des HSC unter anderem der frühere Nationaltrainer Raymond Domenech sowie Jean Fernandez und Antoine Kombouaré im Gespräch sein.

Der bisherige Trainer Girard hatte den Verein sensationell zum Meistertitel geführt, wird den Club aber am Saisonende verlassen. Derzeit ist der zweimalige Pokalsieger in der Ligue 1 Tabellensiebter. Die bislang letzte Trainerstation Maradonas war bis Juli 2012 al-Wasl aus Dubai. Zuletzt war er als Coach der Nationalmannschaft des Irak im Gespräch.

psk/dpa

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