Mourinho-Nachfolge Klinsmann sagt Chelsea ab

Jürgen Klinsmann wird nicht Trainer des FC Chelsea. Die britische Zeitung, die den früheren Bundestrainer mit dem Premier-League-Club in Verbindung gebracht hatte, meldete heute Klinsmanns Absage. Der Übungsleiter wird damit wohl auch in der kommenden Saison Mourinho heißen.


Hamburg – Wie die "Sun" heute meldet, habe der frühere Bundestrainer dem Verein von Michael Ballack abgesagt. Der 42-Jährige habe erklärt, er wolle mit seiner Familie in den USA bleiben. Nach Klinsmanns Absage gilt es wieder als wahrscheinlicher, dass Chelseas Trainer José Mourinho auch in der nächsten Saison auf der Bank des englischen Meisters sitzen wird.

Privatier Klinsmann: Lieber bei der Familie bleiben
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Privatier Klinsmann: Lieber bei der Familie bleiben

Die Position des Portugiesen hatte sich in London auch schon am Wochenende verbessert, als Chelsea dank des entscheidenden Treffers von Ballack gegen die Blackburn Rovers (2:1 n.V.) das Finale des FA-Cups erreichte. Abramowitsch hatte den Portugiesen nach dem Erfolg umarmt und danach erstmals seit einigen Monaten Spieler und Trainer wieder in der Kabine besucht. Die Daily Mail schrieb daraufhin vom "Tauwetter", der Mirror vom einem Ende des "kalten Krieges".

Die "Sun" hatte am Wochenende gemeldet, Klinsmann werde beim englischen Meister als Nachfolger Mourinhos und Wunschkandidat Abramowitschs gehandelt. Abramowitschs Vertrauter Eugene Tenenbaum soll sich demnach in der vergangenen Woche mit dem ehemaligen Trainer der DFB-Auswahl zu Verhandlungen in Los Angeles getroffen haben.

Klinsmann hatte zu seiner aktiven Zeit in London für Tottenham Hotspur gespielt und war 1995 zu Englands "Fußballer des Jahres" gewählt worden.

maa/dpa



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