Nach Rassismus-Vorfällen Nationalmannschaft von Montenegro zu Geisterspiel verurteilt

Die Fußball-Nationalmannschaft Montenegros muss ihr nächstes Heimspiel ohne Zuschauer bestreiten. Damit reagiert der europäische Fußballverband auf rassistisches Verhalten der Fans im Spiel gegen England.

Montenegros Aleksandar Boljevic (l.) und Englands Danny Rose
Michael Regan / Getty Images

Montenegros Aleksandar Boljevic (l.) und Englands Danny Rose


Nach den Rassismus-Vorfällen in der Partie gegen England muss die Fußball-Nationalmannschaft Montenegros ihr nächstes Heimspiel vor leeren Rängen austragen. Die Partie in der Qualifikation für die Europameisterschaft 2020 gegen das Kosovo im Juni finde demnach unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, teilten der Verband Montenegros und die Europäische Fußball-Union (Uefa) mit.

Beim 5:1-Sieg Englands Ende März in der Hauptstadt Podgorica haben Zuschauer Englands Nationalspieler Danny Rose, Callum Hudson-Odoi und Raheem Sterling rassistisch beleidigt. England hatte die Vorfälle anschließend gemeldet, die Uefa hatte daraufhin Ermittlungen eingeleitet. Sterling hatte zuvor bereits für drastische Strafen bei rassistischen Vorfällen im Stadion plädiert. Auch Ros hatte mit deutlichen Worten den unzureichenden Umgang der Verbände mit Rassismus im Fußball kritisiert.

Der Verband Montenegros wurde nun zudem mit einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro belegt, weil Fans während der Partie gegen England Pyrotechnik abgebrannt und Gegenstände auf das Spielfeld geworfen hatten.

sak/dpa



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answercancer 27.04.2019
1. Fifa lächerlich
wieder einmal Aktionen seit langem gegen Rassismus immer und immer wieder,Dann solcje lächerlichem strafen
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