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Nach Suizidversuch Schiedsrichter Rafati aus Krankenhaus entlassen

Babak Rafati hat das Krankenhaus in Köln nach seinem Selbsttötungsversuch wieder verlassen. Der Bundesliga-Schiedsrichter ist nach Medieninformationen in seine Heimatstadt Hannover zurückgekehrt und hat sich in stationäre Behandlung begeben. 

Hamburg - Schiedsrichter Babak Rafati ist nach seinem Suizidversuch aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das bestätigte die Geschäftsführung des Kölner Hospitals dem Rundfunksender WDR 2.

Inzwischen soll Rafatiwieder in seine Heimatstadt Hannover zurückgekehrt sein. Wie das Kölner Krankenhaus weiter mitteilte, sei das in solchen Fällen übliche psychologische Gutachten angefertigt worden. Anschließend habe der Schiedsrichter die Klinik verlassen.

Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, hat sich Rafati in stationäre Behandlung begeben. Wie lange diese Behandlung andauern wird, sei derzeit noch nicht absehbar. Rafati ließ über einen Anwalt den Wunsch übermitteln, in enger Abstimmung mit dem DFB die Vorgänge in Ruhe aufarbeiten zu wollen. Dafür benötige er vor allem Zeit und Geduld.

Rafati hatte am Samstag einen Selbstmordversuch unternommen. Der 41 Jahre alte Referee war kurz vor seinem geplanten Einsatz beim Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und dem FSV Mainz 05 mit aufgeschnittenen Pulsadern in der Badewanne eines Kölner Hotels gefunden worden. Über die Motive für seine Tat herrscht weiter Ungewissheit.

chp/sid/dpa
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